Die Nebenkosten wehren sich am 1. Mai
Mai 1, 2008 at 8:18 | In Allgemein |Tags: 1. Mai, Arbeiter, Armut, Ausbeutung, literatur, lyrik, Nebenkosten, Wirtschaft
Nebenkosten
Es denkt der Arme her und hin,
Ich weiss doch genau, ich bin
Freund und Bruder und auch Sohn.
Arbeite hart für meinen Lohn,
Arbeite gut auf jedem Posten,
Doch ruft man mich stehts:„Nebenkosten“.
Und kehrt’ ich Staub nur mit dem Besen,
Ich bliebe doch ein menschlich’ Wesen.
Das weint und lacht und liebt wie Ihr,
Und auch gern lebt im Jetzt und Hier.
Kapitalisten, Chefs und Boss.
Ich sag euch jetzt was ich genoss:
Während Ihr geil wart mit Bilanzen,
Ging ich mir Euren Frauen tanzen.
Und kam damit auf meine Kosten.
Ich war der Mann am rechten Posten.
Lasst Euch mit einem Geldschein trauen.
Ich habe lieber Zeit für Frauen.
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