Der chinesische Löwe

Juli 3, 2008 at 11:10 Uhr nachmittags | In Allgemein | 2 Comments

Die Kastanienlinde oder Als ich einmal einen Ferienjob hatte

Juni 28, 2008 at 11:03 Uhr nachmittags | In Allgemein | No Comments
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Als ich einmal einen Ferienjob hatte, arbeitete ich in Kaernten auf einem Bauernhof. Der Bauernhof stand in Pubersdorf bei Poggersdorf. Freunde von mir hatten ihn um wenig Geld gekauft und bauten das Hauptgebaeude von den Grundmauern weg neu auf. Alles alternativ natuerlich. Vorher haben wir das alte Haus bis auf die Grundmauern abgerissen. Mit mir arbeitete der Michi aus Wien. Der Michi war recht stark, so wie ich und wir haben sehr viel gearbeitet und das Haus wuchs und wuchs. Auf dem Bauernhof, in einem Nebengebaeude haben wir auch gewohnt. Jeder hat sich im Stadl ein eigenes Zimmer gemauert.
 

Am Abend, nach der Arbeit sind der Michi und ich immer zum Lindenwirt auf ein Bier oder mehr gegangen. Das Bier war das Blattlbier und hat gut geschmeckt. Der Lindenwirt war gar keine richtiger Wirt sonder nur ein Haus mit einer Bank heraussen. Auf der sind wir gesessen. Wenn wir dann laut gerufen haben, ist ein ganz alter Mann herausgehinkt und hat uns Bier in Flaschen gebracht. Weil er so langsam gehinkt ist, haben wir immer schon das naechste Bier bestellen muessen, wenn wir vom frisch gebrachten den zweiten Zug gemacht haben.Wir haben ihn Lindenwirt genannt, weil vor dem Haus stand ein riesiger Baum, der Schatten spendete. Wenn wir dann angesoffen waren, dann haben der Michi und ich gesungen und die paar Einheimischen auch. Das waren sogenannte Kaerntner, waehrend der Michi ein Wiener war und ich ein Oberoesterreicher.Wir haben uns aber vertragen. Nur einmal hat einer der ganz angesoffen war, dem Michi eine geschmiert. Warum weiss ich aber nicht mehr. Wir haben am naechsten Tag eh nichts mehr davon gewusst, aber jemand hat es uns erzaehlt. Wenn dann die Stimmung am Hoehepunkt war, haben wir Kaerntner Lieder gesungen, die sind alle in Moll und fuerchterlich traurig. Bedrueckt schwankten wir daher nach dem Singen nach Hause auf den Bauernhof. Am Ende von den Ferien hat mir dann jemand gesagt, dass die Linde ein Kastanienbaum ist. So war das mit meinem Ferienjob in Kaernten.

Franz

→Georg hat das →Zitat von der Kastanienlinde →weltberühmt gemacht.

Gratuliere Spanien zum Erreichen des Halben Finales - Finale zwischen Nichteuropäern?

Juni 23, 2008 at 7:13 Uhr nachmittags | In Allgemein | No Comments
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Schön war es nicht, das Spiel Spanien gegen Italien, sagen die Medien. Mir aber hat es gut gefallen, obwohl keine Tore in 120 Minuten fielen. Insbesondere die Spanier haben mich mit ihren Fernschüssen, die oft nur knapp daneben gingen, begeistert. Mir kam vor, die waren alle kleiner als die Italiener. Aber wieselflink. Und am Schluss hat sich wieder einmal die alte Weisheit bestätigt, die da sagt, dass man die Tore bekommt, die man nicht schießt. Ich halte ihnen daher auch die Daumen gegen wen denn? verdammt, jetzt habe ich vergessen, gegen wen sie spielen. Ach ja, gegen die Türkei. Aber da sagt eine liebe Freundin, die wären ja gar keine Europäer, die Russen auch nicht. Ich konnte sie nicht davon überzeugen. Vielleicht müssen alle russischen Spieler von Diesseits des Urals sein und alle türkischen Spieler im europäischen Teil der Türkei leben? Aber wenn die Israelis mitspielen dürften, warum nicht auch die Türkei, immerhin sind 3 % ihrer Landfläche auf europäischem Boden. Und die Russen zählten ohnehin schon immer zu Europa und die russiche Kultur ist bis Moskau europäisch. Aber einen Spieler aus Nowosibirsk müsste man ausschliessen. Oder nicht ? Was weiß ich, sollen sie halt alle spielen. Ich tippe auf den Sieg der Spanier, und der Deutschen, obwohl natürlich ein Endspiel Türkei gegen Russland sehr spannend wäre, auch wegen der Fans. Jedenfalls halte ich vorerst einmal den Spaniern den Daumen. Olé und hasta la vista baby

Schreiben statt schreien im Wind oder Kein Sex mit Küchenschaben

Juni 18, 2008 at 9:59 Uhr nachmittags | In Allgemein | 1 Comment
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Es gibt Augenblicke, da muss ich unbedingt und sofort mit dem aufhören, was ich gerade tue. Dann muss ich mich hinsetzen, den Laptop einschalten, auf mein Blogg gehen und schreiben, schreiben, schreiben, so wie jetzt, schreiben, schreiben, schreiben. Da ist mir alles egal, auch die Europameisterschaft, die mir ohnehin ziemlich egal ist, weil gegen die Deutschen haben wir verloren und wenn wir gegen die verlieren haben wir bei der Meisterschaft nichts verloren, weil man nur verlieren kann, wenn man Etwas hat und wir haben nichts, schon gar nicht ein Tor, höchstens zwei Toren, als Bundeskanzler und als Oppositionsführer und ich muss bei den beiden immer daran denken, was →Simplicius Simplicissimus tat, als er im tiefen Walde einen Mönch traf und mit diesem redete und erkannte, dass er ein Tor war und Mönch wurde oder so ähnlich, jedenfalls wurde er am Schluss seines Lebens Einsiedler, ich glaube, dass der Satz →”Nosce Te Ipsum” oder →”Gnothi Seauton” dabei eine Rolle spielte, eine Rolle, die er im Leben von vielen oder allen Menschen, auch in meinem,  eine Rolle spielen sollte.. Das würde unseren oberen Menschen auch nicht schaden, einmal tief in den Wald zu gehen und zu denken und einen Mönch zu suchen, der ihnen sagt, worum  es geht und dann sollen sie selber den Schluss daraus ziehen und das tun, was sie tun sollen, in der Einsamkeit zu leben und zu denken und froh sein, dass sie das was war, hinter sich haben und eigentlich wäre es dann schade für die Menschen, weil diejenigen, die endlich erkannt haben, worum es geht, in der Einsamkeit im tiefen Wald blieben. Aber sie werden es nicht tun, sondern sich an ihre Ämter klammern, wie an einen der Bäume, wie sie im Tiefen Wald stehen, in der Einsamkeit. Ich möchte schreien, aus Verzweiflung, aus Angst, aus Wut und aus Schmerz, so wie jeder Mensch, der nicht durch Alkohol, Heroin, Arbeit oder Sex betrunken und betäubt ist, ich zähle auch noch Geldgier und Karrieresucht dazu, schreien würde, weil er diese Gefühle haben müsste, wenn er Mensch wäre und da kämen aber noch die anderen Gefühle hinzu, die einen auch schreien lassen, nähmlich das Glück und die Liebe und Freundschaft und Zuneigung und Mitgefühl und vieles noch, was Gutes im Leben ausgedrücktwerden  kann und soll und muss und dennoch hinuntergeschluckt werden muss, soll, muss, soll und muss zur Dritten Potenz und deshalb, weil man das alles nicht hinausschreien kann, musss man es schreiben, weil der letzte Satz im →Tractatus vom Wittgenstein ist eigentlich Unsinn, wenn er da sagt, worüber man nicht sprechen könne, darüber müsse man schweigen. Weil wenn man nicht darüber sprechen kann, hängt das oft damit zusammen, dass man niemanden hat, mit dem man sprechen kann, sei es wegen dessen Abwesenheit  oder wegen dessen Unverständnis und dann muss muss muss und soll soll soll  man nicht schweigen sondern muss Es laut hinausschreien, sodass Es die ganze Welt hört und wenn es nur eine Küchenschabe hört, dann steht diese Küchenschabe halt für die ganze Welt, aber eine Küchenschabe ist ohnehin oft besser als ein Mensch, oder die Welt an sich , jedenfalls zum Zuhören und sonst vielleicht auch, aber Sex möchte ich mit einer Küchenschabe nicht haben, aber schreien möchte ich, schreien möchte ich, alles hinaus, alles hinaus, nichts in mir behalten, mich leeren, meine Seele leeren mein Herz leeren und mein Hirn leeren, sodass ich nur noch eine Hülle bin, mit der der Wind machen kann, was er will und ich werde mich dem Willen des Windes beugen und tun was er will, zum Beispiel auf einen Berg fliegen und von dort oben auf die kleinen Menschen herunterblicken und froh sein, dass ich nur mehr eine Hülle bin und doch mehr weiss als alle die anderen, die noch voll sind und dies nicht wissen. Aber weil ich nicht schreien kann und weil mich der Wind noch nicht zu seinem Gefährten gemacht hat und weil ich noch nicht leer bin sonder voller Innereien seelischer und körperlicher und geistiger und sonstiger Art, schreibe ich und schreibe ich und schreibe ich und weiß schon gar nicht mehr, ob ich nicht doch schon auf einem Berg stehe und mich dem Wind überlassen habe, weil mir auch beim Schreiben so leicht wird, als wäre ich leer und hätte nur noch mein Ich in mir und das muss mir genügen, weil das ist da was ich bin und nicht das, was ich nicht bin. Oder bin ich eine Küchenschabe, nein doch eher nicht, weil Küchenschaben können nicht schreiben, es bleibt dabei, leer und Ich, leer und Ich, leer und Ich, und so ist es gut. Ich danke dem Schreiben. Tschüss

Dichterschule mit Variationen eines Themas

Juni 17, 2008 at 7:57 Uhr nachmittags | In Allgemein | No Comments
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Dichter und solche, die es werden wollen, können, sollen und müssen sich an verschiedenen Formen der Lyrik üben. Ein Beispiel ist folgende Übung:

Dichterschule
Aufgabe: Variiere das Beispiel “PETER SCHLÄFT BEI SEINER FRAU”

Gedichtformen: Heiku, Gstanzl, Goethe, Bukowsky, Villon
Der Name des Protagonisten kann beliebig geändert werden, muss aber 2silbig sein,

Heiku:

Peter schläft im Bett
Der Mond scheint heute Nacht nicht
Sein Weib umarmt ihn

Gstanzl:

Wann da Peta im Bed liegt
Und da Mond heit nit leicht
Drucktn sei Oide ans Busal
Weil sei Schlof is so seicht.

Goethe:

Im Bette liegt Peter der Grosse, dem weichen.
Kein Mondstrahl will heut seine Wangen bleichen.
Ein schönes Weib hält ihm deshalb die Hand,
So kann er auf Traumes Flügel entfleuchen -
in Morpheus Land.

Charles Bukowsky

Wenn Peter ohne Mondschein nicht schlafen kann,
Wendet seine holde Maid diese Methode an:
“Schlafe mein Liebster, bleib nicht länger mehr munter”
flüstert sie -
und holt ihm dabei einen runter.

Francois Villon:

Verfluchter Gott, schenk mir - Peter - endlich Nachts Ruhe,
Sonst aber wirf mich gleich in die Begräbnistruhe,
Und danach in das Erdloch neben all diese Affen,
Die Päpste, die Probste, die Äbte und Pfaffen.
Mein huriges Weib schmeiss gleich hinterher,
Sie kochte nur schlecht, ich lieb sie nicht mehr.

Ein Fussball-Bubbledibu-Gedicht

Juni 17, 2008 at 7:33 Uhr nachmittags | In Allgemein | 1 Comment
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Fussball und Kalantokorn,

Hollder und Bandinosorn.

Lobewiese, Lobedrinn,

Aussenvorne, Hintendrinn.

Karlonorto, Subersack,

Wiedersehen, Schabernack.

Mitten Hunde Fische vor,

Drohgeburt, ein schönes Tor.

 

Hallo Hubert!
Das obige Gedicht schenke ich Dir zum Vertonen. Klingt wie ein guter Rap.

Beim Abseits stehen Frauen nicht mehr im Abseits

Juni 15, 2008 at 8:57 Uhr nachmittags | In Allgemein | 1 Comment
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Unglaublich, aber wahr. Es gibt eine Frau, die versteht mehr vom Abseits als ich, der ich ein Mann bin. Frauen erobern die letzten Domänen von uns Männern. Was uns jetzt noch bleibt, ist als Knabe Karl May lesen, Pfeife rauchen, Vogelfangen im Salzkammergut, Spinnenfangen, das Race across America  und Thaiboxen. Diese Frau, die sich ansonsten mit dem Schreiben von Krimis befasst, hat sogar eine Internetseite gefunden, auf der das Abseits erklärt wird und auf der ein Abseitsquiz ist, mit 5 Abseitsbeispielen und-fragen. Ich verliere jedesmal dabei, weiß aber nicht, ob ich nur eine oder alle 5 Fragen falsch beantwortet habe. Das zeigt der Quiz nicht her. Also Männer, lernt die Abseitsregeln genauer, sonst könnt ihr nicht mehr auf den Fussballplatz mit Begleitung. Lernen könnt Ihr →hier.

Ich hasse Fussball und will kein Fingernagel sein

Juni 12, 2008 at 9:01 Uhr nachmittags | In Allgemein | 3 Comments
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Endlich ist es heraussen. Scheiß Fussball. 90 Minuten und manchmal noch mehr, weil einige Minuten während des Spieles verlorengingen, durch Heilung eines Verletzten oder dessen Hinaustragung barenmäßig und Hereinlassung eines neuen Spielers. Fußball raubt mir Zeit, ich hätte so viel zu tun und dennoch kann ich mich ihm nicht entziehen, wie einer Zigarette oder einer nackten Frau, wenn wir gegen Deutschland oder sonstwen bei der Europameisterschaft spielen. Was ist das nur? Selbstvertändlich eine gute Ausrede, weil ich als Patriot, der ich eigentlich nicht bin und sogar behaupte, dass Mozart nicht Österreicher war, sondern Salzburger, und Salzburg damals noch gar nicht bei Österreich war, weil ich als guter Patriot das Spiel ansehen muss, weil wenn ich es nicht ansehe verliert Österreich, obwohl es auch verloren hat, wennn ich nicht zusah. Hier stehen Herz und Seele und Verstand Kopf, nur der Bauch reagiert noch richtig mit einem Hungergefühl, welches ich nicht unterdrücken kann und esse alles, was in so einem Junggesellenkühlschrank drinnen ist, also Soltetti, ein wenig Butter, ein rohes Ei, keine Zeit zum Kochen, man kann es ausschlürfen, wenn man hinten und vorne mit einer Nagelfeile ein Loch hineinsticht. Und woher komnmte die Nagelfeile, ich weiss es nicht, die liegt manchmal auf dem Tisch und manchmal im Badezimmer und scheint ein eigenes Leben zu führen, unabhängig von dem meinen, ein Nagelfeilenleben eben. Manch wollte ich, ich wäre eine Nagelfeile, mit Diamantensplittern übersäht und durch die Spitze und Schärfe und Rauhe lebenstüchtig und durchsetzungsfähig und wo ich agierte, fielen Späne und jeder der mich nur angrüffe, wäre um ein Stück kürzer, wie meine Fingernägel. Nagelfeilen sind lebenstüchtig, Fingernägel verlieren immer. Deshalb will ich lieber keine Fingernagel sein.
 Der Ball ist rund, der Ball ist rund, der Ball ist rund, das höre ich in jedem Kommentar, der da aus dem Fernsehr tönt und gemeint ist damit, das vieles beim Fussball passieren kann, insbesondere, dass der Ball auch ins Tor rollen kann, wenn man es gar nicht mehr erwartet. Ausser es war vorher ein Abseits, womit nicht gemeint ist, dass ein Spieler irgendwo draussen, neben dem Feld gestanden ist, also abseits vom Spielgeschehen stand, dann hätte ich nämlich Verständnis, dass das Spiel unterbrochen wird, weil mit 10 Spielern ist es keine gute Sache und wenn man das einreissen ließe, ständen bald alle Spieler abseits des Feldes und nur noch die Torleute würden mit ungeheuren weiten Schüssen versuchen, ein Tor zu schiessen und dazwischen wäre ein nichtstuender Zwischenraum von gähnender Leere. nein, ein Abseits ist etwas, das nur Fachleute verstehen und ich bin keine Fachleute, sondern einer der wenigen Laien, die beim Fussball zusehen, wenn sie das auch nicht im Wirtshaus dürfen und wenn, dann nur unter der Bedingung, dass sie den Mund halten und nur Abseits schreien, wenn drei Fachleute das schon vorher dieses schrahen. Trottl, hört man sonst, Trottl, das war kein Abseits und ausserdem war das Tor ja für Österreich. Damit ist mein Fussballabend erledigt und ich wende mich dem Heimweg zu, wo ich dann zu Hause allein Fernsehen kann und drehe Forsthaus Falkenau auf, in der Hoffnung, dass der Förster nicht zufällig ein Tor schiesst, das heißt, dass ich hoffe, dass er nicht eine Försterfußballmannschaft grundte, die er gegen die Holzfällermannschaft spielen lässt. So ein Scheiss , der Fussball und das Fussballspiel, viel lieber als hier zu schreiben, würde ich lieber das Spiel sehen oder Liebe machen, aber die Frauen sind ja alle im Wohnzimmer und sehen sich das Spiel an, weil ihnen die Spieler so gut gefallen und manchmal, nach einem Torschuss, zieht der Schütze sein Hemd über den Kopf und zeigt seine unbehaarte nackte, muskulöse Brust und die Frauen werden geil und noch kein Mensch hat danach gefragt, warum es keinen einzigen Fussballspieler  - oder Boxer, oder Geräteturner - auf der Welt gibt, der eine behaarte Brust hat. 

Der Golfspieler

Juni 11, 2008 at 7:01 Uhr vormittags | In Allgemein | No Comments
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Der Golfspieler

 

Schlecht habe ich nicht geschlagen vielleicht hätte ich ein bisserl mehr durchziehen sollen schade dass die susanne nicht dabei ist die ist eh so blöd und hätte mich auch für diesen schlag bewundert die sonne hatte ich halt im Gesicht da kann keiner so genau zielen aber er fliegt noch ganz flott da kann er die 230 schon erreichen und meine Alte wird heute halt auf mich warten müssen da gehe ich lieber mit Susi essen die wird wieder kein Höschen tragen Teufl Teufl der fliegt noch aber aufkommen wird er doch weit vor dem Hole den Mayer muss ich morgen entlassen oder gleich fristlos aussihaun der weiss das mit der Susi und unbezahlte Überstunden will er auch nicht mehr machen ich werde dem Vrtlacyl seinen Job geben weil der hat drei Kinder und kann nicht aufmucken meine Hose zwickt wirklich schon ein bisserl Golf macht wirklich nicht dünneraber so einen Arsch wie der CA Direktor habe ich lange noch nicht bumm da ist er gelandet 20 Meter vorm Hole da brauche ich noch einige Schläge bis er drinnen ist der Sauhund der runde aber das kann mir eigentlich eh wurscht seina Gschäft habe ich heutgemachtund ausserdem fällt mir auf dass ich in einem ziemlich gepflegte Deutsch denke nicht schlecht für den Buam eines Bankdirektors wie ich mich hinaufgearbeitet habe hoppala der Ball rollt ja zurück in den See a so a Scheiss muss ich wieder mit dem aufblasbaren Wasserschläger weiterspielen Gottseidank ist die Susi nicht dabei den Huber von Abteilung C muss ich morgen ein Wengerl treten der muckt auf brrt ist das Wasser aber kalt und wenn mich mein Vater hier am Golfplatz sehen könnte wäre er aber stolz auf mich aber ich war ihm ja immer wurscht nur seine Bank hat ihn interessiert und ich überhaupt nicht nur geschlagen hat er mich wenn ich einen Fünfer nach hause brachte und die Mutter hat er geschlagen und ich musste immer zusehen damit ich lern wie man mit Frauen umgeht und dann hat sie zurückgeschlagen und ihm dabei ein Auge ausgeschlagen mit dem Schnitzelhammer dass das Blut nur so gespritzt ist die Sau die elendige und dann hat sie den Hammer umgedreht und mit der scharfen Kante noch einmal zugeschlagen und den Schädel gespalten dass das Hirn herausgespritzt ist auf meine schöne weisse Hose und ich hab mich gefürchtet dass ich jetzt eine Watsche bekomme weil die Hose Flecken hat aber der Vater hat nicht mehr herhauen können weil er tot am Boden lag und die Mutter hat den Kopf in den Gasherd gesteckt und ich hab aufgedreht als sie mich darum bat und habe viel gelacht weil sie so komisch gezuckt hat und dann ist sie plötzlich umgefallen und der Kopf ist wieder aus dem Gasherd herausgekommen und das Gesich war ganz blau und ich habe mich gefürchtet und angespieben weil der Gasgeruch war nicht zu ertragen wenn ich ganz langsam gehe komme ich zum Ball vielleicht erst dann wenn der Platz schon zusperrt und ich muss nicht aus dem Wasser herausspielen und kann ins Clubcafe gehen und mich niedersaufen da muss mich halt dann die Susi abholen und heute auf mein Liebesspiel verzichten und mich vor der Haustür absetzen meine Alte wird schon nix überreissen wenn ich nicht auf den Teppich kotze hoffentlich ist der junge Pole bei ihr der ihr immer Schachunterricht gibt wenn ich Golfspielen bin dann ists ihr eh meistens wurscht wie ich beinanda bin und was war das mit dem Mayer bloss so ein Golfspiel hat schon etwas für sich da muss man sich voll konzentrieren und kann an nix anderes denken die reinste Meditation

Zwischendurch wieder einmal ein Bubbledibu-Gedicht

Juni 10, 2008 at 9:48 Uhr nachmittags | In Allgemein | 8 Comments
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Bubbledibu-Gedicht:

Rezina und Griechenland,
Wortemere, Seppersand,
Rosenmolle, Koppenstau,
Lobedrunde, Lebensbau.

Zinkotrulle, Nordgeficht,
Südgebährend, Westgericht,
Ostmulunda, Sapperlot,
Superdrüber, Herzerl tot.

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