Bärentöter und andere Gewehre bei Karl May

Februar 16, 2008 um 3:59 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 7 Kommentare
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Das mit dem Henrystutzen haben wir jetzt geklärt. Karl May hat ihn aber in Winnetou 2 falsch beschrieben. Er ist einfach das Anfangsmodel der Winchester. Man konnte mit ihm nicht 25 Schuss abgeben, wie K.M. dies meinte, sondern nur 16. Schwerer Fehler, mein Freund Charly. Aber wir tun uns bei der Kritik leicht. Wir holen uns Informationen aus dem Internet. Karl Mays „Internet“ aber waren Zeitungen und Briefe. Keine Beschreibung aber fand ich im Internet für den Bärentöter. Der muss ein sehr schweres Gewehr gewesen sein, zweiläufig und Old Shatterhand konnte mit ihm sehr weit schiessen. Bin gespannt, ob ich noch was finde dazu.

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Essen Vegetarier Kühe?

Februar 16, 2008 um 3:56 pm | Veröffentlicht in Kurioses | 11 Kommentare
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Ich bezeichne mich als Vegetarier, auch wenn ich Teile einer Kuh esse. Ist doch eine Kuh nichts anderes als Gras das, durch verschiedene chemische Vorgänge in den Mägen der Kuh, zu Fleisch wurde. Verfolgt man diesen Gedankengang weiter, kommt man zu dem Ergebnis, dass wir eigentlich nichts anderes sind, als Kühe die, durch verschiedene chemische Vorgänge in unserern Mägen, zu Menschen geworden sind. In diesem Sinne grüße ich alle meine Mitkühe mit einem freundlichen: Muuuhhh!

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Die Entfernung des Sonnenuntergangs und die Distanz der Berge zum Betrachter

Februar 9, 2008 um 3:53 pm | Veröffentlicht in Kurioses | Hinterlasse einen Kommentar
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Warum in der Ferne suchen, wenn das Gute ja so nah? So sagt ein Sprichwort. Aber hat es recht? Was ist, wenn man in der Nähe nix Gutes findet? Übersieht man es nur oder kann es sein, dass tatsächlich nichts da ist. Naja, es bleiben immer noch der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang über den Bergen. Da aber frage ich mich: Ist ein Sonnenuntergang nah? Wenn der Berg, hinter dem die Sonne verschwindet, weit weg ist? Was ist am Meer? Da ist der Horizont noch viel weiter weg als in einem engen Bergtal. Wie weit kann der Horizont am Meer eigentlich maximal entfernt sein? Ich habe einmal gelesen, dass es dafür eine absolute Zahl gibt, 20 km oder so. Das glaube ich schon. Aber wie nahe kann der Horizont sein? Ich stehe knapp vor einer Mauer und schaue hinauf. Dann ist mein Horizont das obere Ende der Mauer. Mein Horizont ist daher die-Höhe-der-Mauer weit weg von mir. Wenn die Mauer nur 10 cm über meine Augenhöhe hinwegragt, dann ist mein Horizont 10 cm weit?breit?hoch? Das sind alles sehr schwer zu beantwortende Fragen und sollten mich nicht zu sehr beschäftigen, obwohl allein das Stellen dieser Fragen meinen Horizont erweitern könnte. Eine letzte Frage noch: Gibt es in der Finsternis einen Horizont? Am liebsten aber ist mir ein Horizont, der von einer Insel gebildet wird, auf deren Berggipfel freundliche Leute stehen und mir zuwinken und rufen: Komm Franz, nur noch zwei Ruderschläge, hier warten Freunde auf Dich.

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Tätowierungen am Rücken und Edelprostitution

Februar 9, 2008 um 3:44 pm | Veröffentlicht in Kurioses | 1 Kommentar
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Neben mir sitzt gerade ein junges Mädchen, auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch. Vorher geht sie aber noch zum Tätowierer, um sich ein chinesisches Zeichen auf den Rücken tätowieren zu lassen. Das kostet 600 Euro. Ob das Glück bringt? Und wer kann mir garantieren, dass das, was chinesisch auf meinen Rücken tätowiert wird tatsächlich z.B. „Schönste Blume von Hawaii“ heisst und nicht „Edelprostituierte zum Diskontpreis“?

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Durch die Wüste, mit Bärentöter, Henrystutzen und Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd Al Gossara

Februar 1, 2008 um 7:49 pm | Veröffentlicht in Bücher sind zum Lesen da | 1 Kommentar
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Karl May kennt wohl jeder, zumindest der, der gerne Witze erzählt. Weil da gibt es diesen gerne erzählten Witz: Was liest Du denn?- Das Kapital, von Karl May. – Aber das ist doch von Karl Marx! – Ach so, ich habe mich schon gewundert. Ich bin auf Seite 200 und noch immer ist kein Indianer vorgekommen.

Abgesehen davon aber ist Karl May jener Schriftsteller, der mein Leben am meisten beeinflußt hat. Er nähmlich erweckte in mir die Reiselust, die Lust, andere Länder, andere Sitten, Nichtgoiserer kennenzulernen. Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, war IM SUDAN. Das habe ich in der Gemeindebibliothek gefunden und begeistert verschlungen. Leider wusste ich aber nicht, wo der Sudan war. In der Schule nahmen wir noch immer die Geographie von Österreich durch. Afrika war noch weit weg. Aber irgendwie wusste ich schon, der Sudan müsse in Afrika sein, das wird im Buch selbst erwähnt. Aber wo war Afrika? . Ein Land voller Sklaven, Sklavenhändler und nur einem guten Weissen, der die Sklaven befreit. Das war in meinen Träumen natürlich ICH. Gibt es etwas Edleres, als Sklaven zu befreien? Ja, das gibt es. Das erfuhr ich in meinem zweiten Band, den ich von May las, DURCH DIE WÜSTE. Da befreit der Held, Kara Ben Nemsi mit seinem Freund Hadschi Halef Omar nähmlich eine junge Frau aus den Händen eines grossen Schurken, der sie zwangsheiraten wollte. In meinen Träumen befreie ich noch heute als Franz Ben K gefangene Frauen und schiesse alle nieder, die sich mir in den Weg stellen, mit Bärentöter und Henrystutzen, dem 25-schüssigen. Dieser Henrystutzen blieb für mich immer ein Rätsel. Es war das einzige Gewehr auf der Welt, mit dem man hintereinander 25 Schuß abgeben konnte, ohne einmal nachzuladen. Ich weiss aber bis heute nicht, wie das funktionierte. War der Henrystutzen ein Repetiergewehr wie die Winchester? Wenn das jemand weiss, soll er es bitte in einem Kommentar erklären. Irgendwo ist es vielleicht in Winnetou I erklärt, aber ich konnte die Stelle nicht mehr finden, als ich vor ein paar Jahen in einem Antquariat ein Exemplar fand und nach dem Ursprung des Henrystutzen suchte. Wo ist eine Frau, die befreit werden will? Bitte rufe mich nicht an, aber erscheine in meinen Träumen.

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