Ein Leseabend zum Hören – die Geschichte von den Gamsjagatagen und dem Walfisch in Goisern

August 29, 2008 um 10:03 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 1 Kommentar
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Vor einigen Tagen hatte ich eine Lesung in einem Wirtshaus. Ein Journalist nahm mit dem Mikrophon eine meiner Geschichten auf, die von den Gamsjagatagen und dem Walfisch, und stellte sie ins Internet. Hier kann man sie hören: www.imsalzkammergut.at , dann auf „Inneres Salzkammergut“ klicken, dann auf „Goisern“ und dann auf die Walfischgeschichte. Vielleicht müsst ihr da ein wenig skrollen. Viel Vergnügen beim Zuhören wünsche ich.

Hier geht es direkt zum →Podcast (mp3).

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Der Untergang der Flüssigkeits-Nahversorgung in Bad Goisern am Hallstättersee

August 29, 2008 um 9:52 pm | Veröffentlicht in Bad Goisern | 1 Kommentar
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Der Untergang der Flüssigkeits-Nahversorgung in Bad Goisern a.H.

 

Vor einiger Zeit saß ich allein am Sonntagvormittag beim Moser am Stammtisch und dachte tiefe Gedanken. Ich machte mir Sorgen. Sorgen um die Nahversorgung Goiserns mit Flüssigkeiten. Zu viele Kommunikationszentren mit Flüssigkeitversorgung hatten in den letzten Jahren und Jahrzehnten zugesperrt. Erst gestern war ich hinauf zum Hotel Predigstuhl hinaufgewandert, beim ehemaligen Lasererwirt vorbei und erinnerte mich an die schönen Zeiten, die ich dort oft beim Eisstockschießen mit dem Männergesangsverein verbracht hatte. Diese schönen Zeiten würden nie mehr wiederkommen und ich seufzte laut auf am Stammtisch. Plötzlich setzten sich die zwei bekannten Wirtshaushistoriker Fritz und Helmar zu mir und frugen mich, weshalb ich so seufzte. Ich schilderte ihnen meine Sorgen und da begannen auch sie schwer zu seufzen.

 

„Franz“, sagten sie zu mir, „Du weißt als junger Mann doch gar nicht, wie schrecklich die Situation heute wirklich ist, wenn man sie mit der Situation von früher vergleicht, mit einer Zeit, in der Du noch gar nicht in Flüssigkeitsversorgungs- und Kommunikationszentren gegangen bist. Lass Dir also erzählen, wie es einst war in Bad Goisern, als die Welt noch in Ordnung war, es noch kein Fernsehen und noch kein Bier in Flaschen gab und man es im Krug vom Wirt nach Hause bringen musste.“ Und sie fingen an zu erzählen, von den guten alten und gar nicht so alten Zeiten und zählten halbwegs nach Ortschaften geordnet die Wirtshäuser auf, die sie in ihrem Leben in Goisern verschwinden sahen. Mit vielen dieser untergegangenen Wirtshäuser verbanden sie die eine oder andere Geschichte oder erinnerten sich an WirtIn oder Gäste. Und hier ist ihre Aufzählung (mit einigen persönlichen Anmerkungen aus meinen eigenen Erinnerungen):

 

1.                  Die Kirchengasse und Umgebung:

 

Zum Jagerhansn, Goisern 16 (jetzt Kirchengasse 2), inoffiziell der Kirchenwirt,

Dieses Wirtshaus stand der katholischen Kirche am nächsten und existierte bis 1951. Es wurde auch „Kirchen-Petter“ genannt, zum unterschied vom „Post-Petter“, das war das „Hotel Post“. Es wurde von einer Wirtin geleitet, deren Lebensgeschichte sehr kompliziert gewesen zu sein scheint. Am 19.4.1869 wurde sie geboren. In ihrem Leben musste sie einen fünfmaligen Namenswechsel über sich ergehen lassen. Zuerst hieß sie Rauchenzauner, dann – nach der Heirat ihrer Mutter mit dem Agathawirt – hieß sie Petter, später hat sie den Kefer (Grossvater vom Wirtshaushistoriker Helmar) geheiratet, dann den Donabauer, der anscheinend „Bachtl schwa“ genannt wurde, später, im „kanonischen Alter“ (ab einem gewissen Alter brauchte man von der Kirche die Erlaubnis zum Heiraten), hat sie wieder einen Petter geheiratet und hieß nun wieder Theresia Petter. Sie soll das Wirtshaus 61 Jahre lang geleitet haben, bis 1951. Im ehemaligen „Jagerhansn“ befand sich auch eine Konditorei. Der Konditor fiel jedoch im 1. Weltkrieg und daher wurde die Konditorei geschlossen. Die Öfen von der Konditorei sind noch im Gebäude, das noch immer steht, drinnen.

 

Der „Jagerhansn“ war auch das Stammlokal von den sogenannten „Laserer Hehner“. Zuerst, als man mir das sagte, dachte ich, der Name würde von „Laserer Hühnern“ abgeleitet. Dann aber erklärte man mir, der Name gehe auf weinende Laserer zurück, die als Kinder beim Indianerspielen sehr viel geweint hätten. Ich hoffe, das stimmt, sonst traue ich mich nicht mehr nach Lasern. Weil ich, ich habe beim Indianerspielen nie geweint, bei Mannitou! Nur der Willi hat einmal geweint, als ich ihm einmal einen Pfeil mit einem Nagel als Spitze durch die Wange schoss, aber auch nur ganz kurz.

 

Hier wage ich einen kurzen Ausflug in die deutsche Philologie: „Hehnen“ bedeutet weinen. Mittelhochdeutsch hieß das „honen“, was wiederum von „hönen“, „das Gesicht verzerren“, kommt. In Goisern sagt man heute noch: Er „hehnt“ und meint damit, dass er weint.

 

Einmal ist ein Bierversilberer, ein Brauereivertreter, in die Gaststube gekommen und ein Goiserer hat mit diesem gewettet, er und sein Freund würden ein Fass Bier in einem gewissen  kurzen Zeitraum austrinken. Der Bierversilberer schlug ein und der Goiserer brachte als seinen Freund seinen Ochsen herein. Nachher sollen beide, der Goiserer und der Ochs, stockbetrunken gewesen sein.

 

Dann erzählt man sich auch noch die Geschichte, vom Goiserer, der im „Jagerhansn“ mit einem Fremden wettete, er könne seinen Fuß in siedendes Wasser stellen und nicht vor Schmerz schreien und der dann zur Verblüffung des Fremden seinen Holzfuß in ein Schaff voll mit siedendem Wasser tauchte.

 

Höplinger „Gasthaus und Handlung“

Diese Bezeichnung steht jedenfalls auf einem alten Foto, das die Bürgermusik zu ihrem 100sten Geburtstag vor dem Gasthaus zeigt und das ich einmal gesehen habe. Das Höplinger-Haus steht heute noch, zwischen obigem ehemaligen „Jagerhansn“ und dem Gasthof Moser. Im Haus befand sich auch noch die Werkstatt des Lederhosenmachers Johann Scheutz und eine Bücherei sowie das Probelokal der Bürgermusik. Mitte des 19. Jhdt. soll Frau Maria Anna Atzmannsdorfer im Höplingerhaus auch ein „Colonialwarengeschäft“ und ein Tabakgeschäft betrieben haben. Als die Josef-Putz-Strasse noch nicht existierte, führte die einzige Verbindung vom Ort nach Lasern zwischen „Jagahansn“ und Höplingerhaus hindurch. Diese Strasse oder Gasse war 1,63 Meter breit und auch Ochsenfuhrwerke hätten hindurch gemußt. Das ging jedoch nicht ob der Breite des Fuhrwerks. Deshalb fuhr man direkt durch das Wirtshaus, durch die großen Torbögen. Das Gasthaus war bis in die 50er Jahre hinein in Betrieb.

 

Gasthof Moser

Ein noch heute bestehendes Flüssigkeitsversorgungs- und Kommunikationszentrum, dessen Besuch sowohl durstigen als auch hungrigen Menschen bestens empfohlen werden kann. Am liebsten esse ich dort Krenfleisch, weil der Kren ist beim Moser so scharf wie ein frischer Kren sein soll und treibt auch noch den Gästen im Nebenzimmer die Tränen der Dankbarkeit in die Augen. Dazu ein kühles Bier und ein Lächeln einer der stets bezaubernden Kellnerin und mein Tag ist gemacht. Früher befand sich im gleichen Gebäude auch eine Fleischhauerei und zwar an der Stelle, wo heute die Bar „Dreh & Drink“ von einer feschen Frau  betrieben wird.

 

Fleischereien waren damals dicht gesät in Goisern. So befand sich einst in der Kirchengasse nicht nur die Fleischerei Moser, sondern auch gleich gegenüber vom „Jagerhansn“ die Fleischhauerei Urstöger, ums Eck vom Moser, in der Josef-Putz-Straße, die Fleischerei Haider und am Ende der Kirchengasse die Fleischerei Sydler.

 

Anführen tue ich dieses Gasthaus hier deswegen, weil es einfach zur Kirchengasse dazugehört, weil das Krenfleisch köstlich ist, weil die Kellnerinnen und die Seniorwirtin fesch sind und weil doch ein Teil davon, die Fleischhauerei, untergegangen ist.

 

Untergegangen ist der Moser auch leider als Probelokal für den Männergesangsverein Bad Goisern. Das ist der bekannte Männergesangsverein mit Frauen in der Überzahl. Jahrzehntelang hat der MGV beim Moser geprobt und auch ich habe ihm Probestüberl jahrelang meine Stimme, na ja, erschallen lassen, als erster Bass, eingerahmt von Wiesinger Fritz, Winterauer Victor, Sydler Franz, Moser Hans, Schupfer Christian und Alois Scherz sen. und jun., alles miteinander großartige Sänger.

 

Nach dem Moser folgte das Gasthaus zum „Tirolerschützen“. Ein uriges Lokal, dessen letzte Wirtin Frau Hermine Scheutz war, die Mutter vom bekannten goiserer Sänger Wilfried. Über seine Mutter und ihre Problem mit Wurstsemmeln hat Wilfried in meinem letzten Buch eine Geschichte geschrieben und auch in seinem eigenen. Ich erinnere mich gerne an Frau Scheutz, eine immer gut aufgelegte, hilfsbereite und äußerst freundliche Wirtin. Ich erinnere mich auch gerne an die Musikbox, die im „Schützen“ stand, von Wilfried immer geladen mit den neuesten Schlagern, die so manchen Schilling von mir verschlang. Kein einziger reut mich heute. Die Musik der späten 60er und 70er war einfach super. Heute ist in dem Haus, wo der „Tirolerschützen“ drinnen war, die „Pizzeria Romana.“

 

Wenn man von dieser Pizzeria weitergeht, über den Brunnenplatz, kommt man auf der rechten Seite zu einem Haus, dessen Balkon im Sommer von herrlichen Rosen überwuchert zu sein scheint. Es ist das Leitner-Haus. Früher war darin das „Bäckerwirtshaus“ und eine Bäckerei. Die Öfen der Bäckerei sind noch drinnen.

 

Nach dem „Bäckerwirtshaus“ kam und kommt noch heute der „Gasthof zum Bären“, auch einfach „Der Sydler“ genannt. Der Eigentümer durfte sich einst „Edler von Roseneck“ nennen und war auch Herr über eine Metzgerei im selben Gebäude.

 

Gegenüber vom Sydler, an der Unteren Marktstrasse, befand sich der „Seeauwirt“. In einem heute noch bestehendes uralten und wunderschönen Gebäude. In ihm befand sich einst außer der Gaststube auch ein Tanzsaal und ein Dienstmanngeschäft mit Rosswagen und Fuhrleuten. Es gab darin auch einen Eiskeller, das ist ein Raum, in dem Eisblöcke aufbewahrt wurden, die das Bier kalt hielten. Es gab damals noch keine Kühlräume mit elektrischer Kühlung. Deshalb musste man mühevoll Eisblöcke aus dem gefrorenen Hallstättersee ausschneiden, die dann mit Jutesäcken zum Ochsenwagen geschleppt und mit diesem dann an die verschiedenen Gasthäuser verteilt wurden.

 

Angeblich wurde einmal in so einem Eisblock vom Wirt eine eingefrorene Koppe, ein Fisch, entdeckt, der Eisblock geschmolzen und die noch lebende Koppe befreit. Ich nehme an, dass sie dennoch bald in die ewigen Fischgründe eingegangen ist.

 

Gehen wir noch einmal zurück in die Kirchengasse. Von der katholischen Kirche aus gesehen existierte auf der linken Seite, schräg gegenüber vom Moser, als weiteres Wirtshaus noch der „Gasthof zur Wartburg“, das aber fast nur unter dem Namen „Lehner“ bekannt war. Auch der Goiserer Bauernphilosoph Konrad Deubler war einst Eigentümer dieser Gaststätte und eine am Gebäude angebrachte Tafel erinnert noch daran. Es hat in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Bierfässer für immer geschlossen. Gleich daneben war die Bäckerei Lehner. Auch da wurde das Feuer der Öfen schon lange ausgeblasen.

 

Der Wirt, Herr Lehner, weigerte sich stets, ein Seidl auszuschenken. „Warte, bis Du eine Halbe magst“, hat er bei einer Seidl-Bestellung gebrummt.

 

Man erzählt sich auch folgende Geschichte: Ein Goiserer Akademiker begehrte einmal die Gunst einer Sommerfrischlerin, die im „Lehner“ wohnte und ging daher Fensterln. Er lehnte die Leiter an, stieg hinauf zum Fenster, hinter dem er die Maid erhoffte, und klopfte an. Aufgemacht hat das Fenster aber die Frau Lehner. Der liebeshungrige Akademiker war verblüfft und wusste nicht so ganz, was er sagen sollte und so sagte er einfach mit der ihm angeborenen Höflichkeit: “Grüß Gott Frau Lehner“. Alles Weitere entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Nach dem Lehner folgt(e) das Modegeschäft Mathe und wenn man nach diesem nach in der Josef-Putz-Strasse links abbog oder abbiegt, stand und steht man heute noch vor dem heutigen „Irmis Café“, das bis 2007 das „Café Atzlinger“ war und im „Bader-Hiasl-Haus“ untergebracht ist. Das Doppelhaus hatte zwei Hausnummern. Goisern 12,´für den hintere Teil und Goisern 9 für den vorderen Teil. Der hintere Teil wird im Grundbuch als „Baader-Hiasl.Haus“ bezeichnet, nach dem um 1770 dort praktizierenden Dorfbader Mathias Voss. Im Volksmund war dieser Teil aber auch als „Weinkefer-Wirtshaus“ bekannt. Goisern Nr. 9, der vordere Teil, wurde als „Färber-„ oder auch „Kapuzinerhaus“ bezeichnet. 1822 bis 1895 war darin die Färberei von Färbermeister Johsef Steinbrecher untergebracht. Um das Jahr 1750 gehörte das Haus dem Grafen Wilhelm von Seeau, der es an die Kapuziner vermietete, welche die Goiserer Protestanten bekehren sollten. Ich nehme an, sie saßen oft auch in Goisern 12 bei Wein oder Bier. Das Haus war für Mönche schon eine sehr günstige Adresse, der Heimweg war kurz. Die Kaffeebezeichnung „Capuccino“ dürfte vom alten Haus her stammen und wird heute in der ganzen Welt verwendet.

 

Wem der vordere Teil heute gehört, weiß ich nicht. Der hintere Teil wurde von den Vorbesitzern durch die Familie Irmi und Anne Venema 2007 erworben

 

Im Umweg über die heutige bezaubernde Besitzerin Irmi erreichte mich folgende E-Mail vom Vorbesitzer Karl Atzlinger:

„Das Haus wurde 1745 erbaut. Der Kaffeehausteil war ursprünglich ein Stall, daher ist heute noch das Streurecht drauf. Im ersten Stock, Richtung Pizzeria Romana, war der erste Tanzsaal von Goisern. Mein Grossvater, Karl Atzlinger, hat das Haus  gekauft. Es wurde zum Mietshaus umgebaut und es wohnten einmal fünf Mietsparteien drinnen, unter anderem auch die Grosseltern von Hubert von Goisern. Ab Mitte der 70er Jahre wurde das Haus nur noch von der Familie Atzlinger bewohnt. Das Kaffeehaus wurde 1954 von Karl und Maria Atzlinger eröffnet und von ihnen bis 1976, von Karl und Stefanie Atzlinger bis 1987 und von Karl-Heinz und Waltraud Atzlinger bis 2007 betrieben.“

 

Ganz korrekt dürften diese Zeitangaben nicht sein oder sie betreffen verschiedene Gebäudeteile, weil über dem marmornen Rundbogen des vorderen Hauseinganges die Jahreszahl 1594 zu lesen ist. Ferner kann man die Jahrszahl 1730 in einen Deckenbalken geschnitzte im hinteren Gaststüberl lesen. 1730 ist das Goiserer Zentrum abgebrannt und wieder aufgebaut worden.

 

Ich nehme an, dass die Familie Atzlinger beide Teile, beide Adressen kauften und zusammenführten. Denn im vorderen Teil gab es zu meiner Schulzeit die Bäckerei Atzlinger während man im hinteren Teil im Café Atzlinger Kaffee schlürfen konnte. Ansonsten konnte ich noch herausfinden, dass von 1894 bis 1950 die Gendamerie im vorderen Teil untergebracht war.

 

Ich füge abschließend noch an: Die Mehlspeisen im Café Atzlinger waren lecker, lecker und sind es bei Irmi und ihrem Anne immer noch. Besonders gut schmeckt mir ihre Sachertorte. Möge der Mehlspeisengott sie und ihren Mann uns lange erhalten. 

 

   

 

2.                  Lasern

 In Lasern, auf der Süd-Ostseite des Platzes, wo der alte Brunnen steht und heute noch fließt, steht ein prächtiges weißes Gebäude. Das war früher das Gasthaus „Zum Reichenstein“, kurz auch „Lasererwirt“ genannt. Der Reichenstein, das war der Fels weit oben, wo angeblich der Lindwurm hauste, den heute Goisern in seinem Wappen trägt.

 

3.                  Rehkogl

 

Beim Schindergraben gab es bis zum 2. Weltkrieg das „Hütteneckwirtshaus“ das auch „Riedler“ genannt wurde. Es hatte aber nichts mit dem Hütteneckgasthaus oben  am Hütteneck zu tun hatte. Das ist ein anderes, steht heute noch und ist sehr zu empfehlen. Dies nicht nur wegen der guten Küche mit Goiserer Hausmannskost sondern auch wegen dem herrlichen Ausblick auf Dachstein und Hallstättersee und wegen dem Anblick der Wirtin.

 

In Rehkogl existierte auch bis in die 70er Jahre das Gasthaus „Zur Dachsteinansicht“, auchMühllner“ oder „Mühna“genannt, das der Familie Pernkopf gehörte. Eine Kegelbahn gehörte auch dazu.

 

4.                  Kogl

 

In Kogl ging einst der Durstige und vom Mühsal des Tages Geplagte und Erschöpfte auf ein Bier in die Gamsgasse ins Gasthau „Dachsteinblick“ oder auch “ Pfandl“ genannt, um sich dort zu erholen.

 

5.                  Herndl

 

In Herndl gab es die „Herndlrundschau“ bis hinein in die 90er Jahre. Das muss ein sehr musikalisches Wirtshaus gewesen sein. Die „Beriga-Musi“ traf sich dort, die „Mutlin“ hat dort gesungen und gedichtet, der Gams Franzl spielte mit seiner Gitarre auf und der Sohn der Wirtsleute, der Hoaschn Fred hatte immer die Zieharmonika zur Hand, so dass stets ein Paschen und Singen in der Gaststube war. Der Hausball wahr berühmt. Und weil die Wirtin Theresia hieß, fand auch alljährlich beim „Hoaschn“ die Reserlfeier statt. Wenn einheimische über dieses Wirtshaus sprachen, nannten sie es nie „Herndlrundschau“, sondern vom „Hoaschn“. Man traf sich beim „Hoaschn“.

 

Der kleine Fritzi begann mit seinen Wirtshausforschungen sehr früh und ließ sich des öfteren vom Wirt, Herrn Sepp Haischberger beim Schnappen nach frischer Luft im Freien, den nächtlichen Himmel erklären. „Das dort ist der Orion,“ sagte dann Herr Haischberger zum Fritzi, „und das dort ist die Beteigeuze“. Fritzi war ungeheuer beeindruckt von der Bildung des Wirtes, der auch immer das runde Wirtekapperl trug. Kannte dieser doch nicht nur das Sternbild des Orions, sondern auch die Beteigeuze, die ein Riesenstern im Sternbild des Orion ist, dessen Name aus dem klassischen Altarabisch stammt und „Hand der Riesin“ bedeutet. Man soll Goiserer Wirte eben nie unterschätzen.

 

Ferner gab es in dieser Ortschaft das Gasthaus„Beim Gupf“ das auch „Gupfleitn“ genannt wurde.

 

6.                  St, Agatha

 

Der Agathawirt existiert zwar noch immer, aber vor vielen, vielen Jahren war dort auch die Poststation, wo die Pferde der Postkutschen vor der Pötschenpassüberquerung ausgewechselt wurden. Insofern fehlt Goisern auch in St. Agatha etwas. Interessant ist noch, dass in den Franzosenkriegen, so um 1809, offensichtlich auf den Agathawirt geschossen wurde und eine Kugel im Fenstergitter stecken blieb. Dies lässt auf die damalige hohe Qualität der Goiserer Schmiedekunst schließen. Irgendwann aber wurde die Kugel wieder entfernt, man erzählt nur noch darüber. Wo heute die Diskothek „Joy“ steht, war früher die Diskothek „Agathastadl“ und noch früher ein wirklicher Agatha-Stadl. Dieser brannte ab, als 1945 Bomben von amerikanischen Flugzeugen auf ihn fielen. Möchte wissen, was die in einem Heustadl vermuteten.

 

Das heutige Gasthaus „Leprich“ hieß einst „Agathaschmiede“, was auch mit Pferden zu tun hatte, weil auch dort wurden Pferde versorgt, bevor sie eine Kutsche ziehend den Pötschen überquerten.

 

Etwas hinter dem heutigen Konsum stand einst das Gasthaus „Zum Hansjörig“, ausgesprochen „Hanserig“. Vermutlich ist der Name von Hansjörg abgeleitet, aber Genaueres weiß ich nicht. Es gehörte dem Herrn Karl Hiden, der dort Wirt war. Dieser mochte keinen Käse, angeblich grauste ihm sogar davor. Gäste, die ihn ärgern wollten, bestellten daher natürlich immer Käse. Er musste dann darauf vertrösten, dass seine Frau bald käme und den Käse servieren würde.

 

7.                  Sarstein

 

An der alten Pötschenstrasse stand einst der „Egerwirt“. An der neuen Pötschenstrasse stand in der Kehre 1 das Gasthaus „Pötschenkehre“, und etwa zweihundert Meter vor dieser Kehre, auf der Hallstätterseeseite der Pötschenstrasse, das Gasthaus „Marl“.

 

8.                  Pötschen

 

Ein Stückerl weiter oben gibt es die Wieselebene und dort stand einst die Jausenstation „Wieselebene“ oder auf Goiserisch „Die Wiesl-em“, sozusagen eine Filiale vom Egerwirt.. Nach einer lustigen Massenrauferei in den 60er Jahren wurde sie nur noch „Zur Waldschlacht“ genannt.

 

9.                  Steeg

 

Neben der heutigen Kfz-Werkstätte Zeilner konnte man im „Kellerwirt“ den Durst löschen.

 

Wenn man von Steeg weiterfährt, kommt man zu einer Brücke. Nach der Brücke verzweigt sich die Strasse in zwei Äste, einer führt nach Gosau, einer nach Hallstatt und Obertraun. Vor dieser Brücke geht links ein Weg hinunter zum Hallstättersee und zum Gasthaus „Gosaumühle“ und einer herrlichen großen Wiese. Als Kinder fuhren meine Eltern dort mit uns hin zum Baden. In der „Gosaumühle“ hat so um 1870 die Kaiserin Sissy mit dem Franzlkaiser gewohnt. Wahrscheinlich hat es ihr in Ischl nicht gefallen.

 

Auf der anderen Seite des kleinen Baches, der dort fließt, steht das Gebäude, das einst in den 80er Jahren  das Gasthaus „Zum alten Forsthaus“ war. Früher war es das Haus des Hallstätter Forstmeisters und beherbergte in einer Stube bis zu 12 Holzknechte.

 

Nachdem ich dies alles niedergeschrieben hatte, erhielt ich noch die Information, dass es sich bei dem Gosaumühle-Gelände um Hallstätter Gemeindegebiet handelt. Irgendwann in der Vergangenheit soll man etwas Grund in Ober- oder Untersee gegen das Gosaumühlegebiet mit Hallstatt getauscht haben. Also war das doch einmal Goiserer Grund und ich nehme daher die zwei Gasthäuser hier dazu und hoffe, dass das ganze Gebiet einmal wieder zu Goisern gehören wird. Es passt so gut dazu. Bei der Gosaumühle endete bis 1908 die Straße, die heute bis Hallstatt führt. Den Rest musste man mit dem Schiff bewältigen oder auf einem schmalen Weg gehen. Das Hallstätter Postamt war in der „Gosaumühle“ untergebracht und Briefe und Pakete wurden mit dem Schiff nach Hallstatt weitertransportiert. Die Bahnstation gegenüber – über dem See-  hieß bis vor einigen Jahren noch Gosaumühle.

 

Schräg gegenüber dem Steeger Bahnhof steht heute noch eine Frühstückspension, die früher das Gasthaus „Dreimäderlhaus“ war.

 

10.              Obersee

 

In Obersee gab es den „Tuscher“, gleich neben der „Seeraunzn“, die es ja heute noch gibt und die ich gerne besuche. Der Blick über den Hallstättersee von dort ist einmalig.

 

11.              Untersee

 

Mitten in Untersee war einst der „Seerwirt“, auch als „Wirtsbartel“ bekannt, ein beliebtes Lokal. Dort gab es auch eine Kegelbahn. Aus mir unbekannten Gründen nannte man dieses Gasthaus auch „Feldhernhalle“. Bekannt war es auch, weil es dort von der Brauerei Eggenberger ein sogenanntes Whisky-Bier gab.

 

Ein zweites Wirtshaus in Untersee war das Gasthaus „Ebner“ (beim Helden oder beim Held).

 

Ein drittes war „Beim Lettn“, bei der Unterführung der Eisenbahn.

 

12.              Unterjoch

 

Oben, auf der Jochwand, stand einst das  Gasthaus „Zur Jochwand“. Oft ist unsere Familie hinaufgewandert und ich erinnere mich an Limonaden, die Bluna oder Sinalco hießen und die uns Kinder bestens erfrischten.

 

Ob dort, wo die „Rassingmühle“ steht, auch schon Unterjoch ist, weiß ich nicht, ich zähle sie halt einfach dazu. Jedenfalls ist die Rassingmühle ein sehr altes Gasthaus und wurde – so weit ich weiß – in den 80er Jahren zugesperrt und vor einigen Jahren wieder aufgesperrt, ohne dass man etwas an ihr geändert hätte. Sogar die alte Musikbox steht noch drinnen, mit all den alten Hadern, die man vor Jahrzehnten gerne hörte, z.B. Hupf in Gatsch – Georg Danzer, Tom Dooley – The Nielsen Boys, Das Lied der Schlümpfe – Vater Abraham.

 

Gegenüber der Rassingmühle, hoch oben auf dem Hang, gab es den „Hehna-Peer“ (Hühner-Peer). Es war eine urgemütliche Weinstube, in dem Goiserer mit „Hanuschhoflern“ so manches Glas leerten und so manches Lied sangen. Den Namen hat es wahrscheinlich von der Tatsache, dass Herr Peer gleich in der Nähe nach dem 2. Weltkrieg eine Hühnerfarm betrieb.

 

13.  Stambach

 

Zwischen Traun und Bahn, in der Nähe vom jetzigen Kieninger-Baumarkt, nach der Göribbrücke, an der Adresse Stambach 13, stand einst das Gasthaus „Zur Linde“, im Volksmund auch „Gramba“ (Grabenbach) genannt. Es wurde 1966 geschlossen. Das Haus und die große Linde stehen heute noch.

 

14.  Gschwandt

 

Gegenüber der heutigen Wäscherei Pleyer, an der Adresse Gschwandt 61, stand einst die „Waldpension“, die entgegen ihrem Namen auch ein Gasthaus war und von der Familie Kals betrieben wurde. Heute ist dieses Gasthaus umgewandelt in eine tatsächliche Frühstückspension

 

15.  Ramsau

 

Natürlich standen auch in Ramsau Wirtshäuser. So gab es auch dort einen „Grünen Wald“, auch bekannt unter „Angerl Schneider“. Als zweites Wirtshaus konnte man in Ramsau den „Ramsauwirt“ besuchen, an den eine Kegelbahn angeschlossen war. Dort habe ich mir als Bub Geld durch das Aufstellen von Kegeln verdient. Wenn jemand alle 9 umkegelte, musste ich einen lauten Jugichza ausstoßen.

 

16.              Stainach

 

Ungefähr vom Alpenhotel Dachstein weg führte einst ein Schlepplift hinauf zum Hochmuth. Wegen Schneemangels in den 90er Jahren musste er aufgelassen werden. Bei der Talstation war das „Liftstüberl“ das von Herrn Schilcher vulgo Schilcher Gori betrieben wurde.

 

17.              Auf der Kröß

 

„Auf der Kröß“, da wo heute eine Elektrohandlung und ein Rechtsanwalt drinnen sind, war einst der „Keferkeller“. Ein gutes bürgerliches Wirtshaus mit Tanzsaal, in dem ich so manche Hochzeit mitfeierte. Soweit ich mich erinnern kann, bestand auch ein großer Gastgarten, mit einem Kastanienbaum mitten drin.

 

Gleich vis a vis, auf der anderen Straßenseite, wo heute ein chinesisches Restaurant ist, war die „Pigalle“, ein Nachtlokal, dass bis spät in den Morgen offen hatte. Wenn die Tanzbar im Kurhotel schloss, wurde oft noch in der „Pigalle“ weitergefeiert und man tanzte und sang zu Charly’s Spiel auf der Ziehharmonika.

 

Ins Kurhotel Jodschwefelbad ging man nicht nur zum Ausheilen von Krankheiten oder um einfach Urlaub zu machen, sondern auch zum Tanzen. Auf der Süd-West-Seite gingen ein paar Stufen hinunter in ein Nachtlokal, in dem man auch gut essen konnte. Die Attraktion aber war eine 2-Mann-Band, die 2 Helis, ein Zieharmonikaspieler und ein Schlagzeuger, die dort Jahrzehntelang jeden Samstagabend zum Tanze beim Kerzerlabend aufspielten. Alle Gäste wurden mit ihren Lieblingsliedern bedient und weil so viele deutsche Sommerfrischler dieses Lokal aufsuchten, habe ich unzählige Male „Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins“ oder „Warum ist es am Rhein so schön?“ samt Antwort auf diese Frage gehört. Gleich neben dem Tanzlokal war die Bar mit der attraktiven Barfrau Franzi. Die Goiserer „Playboys“ hatten dort ihr Revier und gar manche enge Verbindung zwischen Ausländerinnen und Einheimischen wurde dort für die Dauer eines Urlaubes geknüpft. Das Nachtlokal existiert nicht mehr, das Hotel ist heute geschlossen und ich hoffe, es hat dann, wenn Sie das hier lesen, wieder aufgesperrt.

 

18.               Primesberg

 

Auf dem „Sauruckn“, vom Dorf aus gesehen ganz auf der linken Seite, war früher das Gasthaus „Lustiger Bühel“. Es gehörte der Familie Mayer und trug seinen Namen zu recht. Gar manche lustige Stunde haben wir dort oben verbracht und ins Tal hinuntergeblickt, wenn die Sonne unterging und die Lichter angingen. Ich erinnere mich noch daran, dass neben dem Gasthaus auch jedes Jahr ein Maibaum aufgestellt wurde und wir die Nacht nach dem Aufstellen mit der einen oder anderen Kiste Bier – oder war es Almdudler? – rund um den Maibaum verbrachten um ihn davor zu schützen, von Nachbarn aus der nächsten Gemeinde oder dem nächsten Ortsteil umgeschnitten zu werden, wie es der Brauch heute noch erlaubt.

 

19.              Posern

 

Ungefähr, dort, wo heute die „Rathlucka“ steht, war einst die Mittelstation eines Sesselliftes, der hinauf zur Bergstation Predigstuhl führte, zum heutigen „Hotel Predigstuhl“. Oberhalb der „Rathlucka“ steht heute noch eine kleine Hütte, das war das „Liftstüberl“ in dem man im Winter Kurvengeist tanken konnte, bevor man mit den Schiern talwärts fuhr oder wo man sich im Sommer nach einer Wanderung zur Ewigen Wand und vor dem Abstieg ins Tal erfrischte. Herr Franz Kain war der Wirt.

 

20.              Anzenau

 

Gleich neben dem Bahnhof stand das Gasthaus „d’Wintn“. Der Name kommt von Winterauer. Ich kann mich erinnern, dass es dort ein herrliches Bier gab, das DAB. Dort stellte ich erstmals fest, dass es ein Leben auch nach dem Gösser gibt.

 

Ein Stück weiter Richtung Ischl, südlich der Kreuzung, wo man nach Weißenbach hineinfährt, stand das Gasthaus „Zum Gamsfeld“, das zum Schluss von Frau Hermine Scheutz betrieben wurde. Als die Salzkammergut Bundestrasse in den 60er Jahren verbreitert wurde, musste es abgerissen werden und Frau Scheutz wurde die Wirtin vom „Tirolerschützen“.

 

21.              Weißenbach

 

Weit hinten im Weißenbachtal, nahe dem Damm, der den Weißenbach zur Holzschwemme aufstaut, stand einst die Jausenstation „Zur Chorinskyklause“, die ich aber eigentlich als Gasthaus in Erinnerung habe. Heute steht sie leider nicht mehr. Ein echtes Gasthaus „Chorinskyklause“ steht aber heute noch gleich hinter dem Weißenbachwirt.

 

22.              Goisern – Ort

 

Da, wo jetzt neben dem Konsum-Lebensmittelgeschäft der Textildiskonter NKD drinnen ist, war früher der „Vereinswirt“. „Vereinswirt“ hieß er deshalb, weil das Gasthaus dem Konsumverein gehörte. Es war ein gemütliches, uriges Lokal, in dem es das vielleicht beste Gulasch von Goisern gab. Mir schmeckte es jedenfalls so, als wäre es das beste. Nur meine Mutter kochte ein besseres und meine Schwester Christine.

 

Ungefähr gegenüber, über die Obere Marktstraße hinüber, neben dem Spar-Geschäft Kropf-Leitner, das heute dort auch nicht mehr existiert, also gegenüber der Pizzeria Peppone, war einst das Wirtshaus „Oberbeck“. Es gehörte der Höllnhansl Mina, und deren Tochter, die Martina, war die Mutter vom Helmar Putz und seinen Brüdern. Da dieses Wirtshaus nächst der evangelischen Kirche stand, nehme ich an, dass es so etwas war, wie der evangelische Kirchenwirt. Denn wenn ich so nachdenke, stehen im Salzkammergut alle Kirchenwirte neben einer katholischen Kirche. Wahrscheinlich glauben die Katholiken nicht ganz so fest an die Verwandlung von Wasser in Wein in der Messe und gehen deshalb nachher immer zum Kirchenwirt, um ihren Glauben zu stärken. So mancher soll aber schon seinen Glauben verloren haben, wenn er merkte, dass sogar der Wirt zwar nicht Wasser in Wein, aber immerhin Wein in Wasser verwandeln kann, was ja auch eine Art Wunder ist.

 

In der Sophienbrückenstraße, gegenüber vom Elektrogeschäft Lehner, steht heute noch ein Haus, das im Sommer durch besonders schönen Blumenschmuck auf dem Balkon auffällt. In diesem Haus befand sich einst im Erdgeschoss die „ Weinstube Schenner“. Erinnerlich ist mir noch, dass dort eine besonders nette und freundliche Kellnerin war, die Greti. Manchmal hat mich auch der Vater hingeschickt, eine Flasche Wein zu holen, wenn es zu Hause etwas zu feiern gab. Und dann erinnere ich mich noch an die kleine Stube mit Fernseher, wo wir oft als Jugendliche ferngesehen haben, hauptsächlich Sport. Es war eine Zeit, wo es in den meisten Haushalten noch kein Fernsehgerät gab und man z. B. die Olympischen Spiele im Gasthaus mitverfolgte.

 

Und da war auch noch am Bachlunzenweg das „Gartencafé Heller“. Ursprünglich gehörte es der Familie Heller, die irgendeine Verbindung zu einem Herrn Sterrer hatte. Daher sagte man früher auch, man, man gehe zum „Sterrer“, wenn man zum „Heller“ ging. Heute ist es eine Pension mit Restaurant und Gartencafé, derzeit aber geschlossen, wenn ich richtig informiert bin. Deshalb führe ich es hier an. Ich hoffe aber, es ist wieder geöffnet, wenn sie diese Zeilen lesen. Einiges habe ich über dieses Lokal bereits in meinem ersten Buch geschrieben.

 

Wieder ein kleiner Ausflug in die Philologie: „Lunze“ bedeutet Moor, Feuchtgebiet. Wenn Charlotte Roche Goiserin gewesen wäre, hieße ihr Bestseller „Lunzen“ und nicht Feuchtgebiete.

 

 Ein anderes Café – am anderen Ortsende, Ecke Obere Marktstraße und Schilchergasse – war das „Café Stinner“ vom Stinner Pauli, wie er von allen genannt wurde. Er und seine Frau produzierten hervorragende Mehlspeisen von einer seltenen Qualität. Und immer freundlich und gut aufgelegt waren die Beiden. Das Lokal war klein, aber fein und gerne verbrachte ich dort gemütliche Stunden mit lieben Freunden. Später haben die beiden noch ein zweites Café gegründet, das „Waldcafé“ auf der Kröß, das ebenfalls wegen seiner Mehlspeisen und der Freundlichkeit seiner Eigentümer äußerst beliebt war. So mancher, der heute Gäste hat, könnte sich an den Beiden ein Beispiel nehmen. Weil beim Pauli war man wirklich herzlich willkommen. Wann die Stinners ihre beiden Cafés aufgaben, weiß ich nicht mehr. Das auf der Kröß heißt heute „Monokel.“

 

Zu guter Letzt muss hier noch das „Hotel Post“ angeführt werden. Es war in jenem Gebäude, das an der Unteren Marktstrasse liegt und auf der Straßenseite dem katholischen Pfarrhof gegenüber steht, auf der anderen Seite dem Lokal „Dischgu“. Sein alter, steinerner Teil gehört zu den schönsten Gebäuden Goiserns. In ihm wurden wohl in vergangener Zeit nicht nur Gäste sondern auch Postkutschenpferde versorgt, aber auch die Post war unter dem Dach untergebracht und eine Brauerei. Es gehörte der Familie Petter, jedenfalls, soweit ich zurückdenken kann. Der Teil des Gebäudes, in dem heute das Kindermodengeschäft „Vicky“ untergebracht ist, war bis in die 70er Jahre hinein ein zum Hotel gehörendes Café. Es war ein feines Café und würdig eines guten Hotels. Wenn man es betrat, stand man zuerst vor einer langen Theke, an der im Sommer auch Eis verkauft wurde. Und oft, wenn ich von Vater oder Mutter für eine gute Note einen Schilling geschenkt erhielt, lief ich ins „Hotel Post“ und kaufte mir ein oder zwei Eiskugeln in einem knusprigen Stanitzel.

 

Links von der Theke gingen Stufen hinauf, auf eine zweite Ebene, wo die Tische standen. Am Sonntagvormittag war dieser Teil des Lokales voll mit Gästen aus dem bürgerlichen Bereich. Da waren die, die nach der hl. Sonntagsmesse nicht zum „Lehner“ gingen. Aber da wie dort saßen immer auch einige, die den Umweg über die Kirche vermieden und von zu Hause gleich die Diretissima zum Bier nahmen. Dadurch konnte man den Genuss um mindestens eine Stunde verlängern, um zwei, wenn es ein hoher Feiertag mit Hochamt war. Ich erinnere mich, dass auch unser Pfarrer Engelbert Bauer gerne am Stammtisch saß, natürlich nach der Messe, und unser Bürgermeister Ebenlechner. Wann das Café und das Hotel den Betrieb einstellten, ist mir leider nicht mehr in Erinnerung. Aber schade ist um beide, weil sie Leben in die Dorfmitte brachten.

 

Soweit also die Aufzählung der leider verschwundenen Wirtshäuser in Goisern. Sie ist nicht genau recherchiert – also keine wissenschaftliche Arbeit – und nur aus wehmütigen Erinnerungen niedergeschrieben. Sollte der eine oder andere Name falsch geschrieben, die eine oder andere Ortsbezeichnung unrichtig sein oder das eine oder andere Flüssigkeitsversorgungs- und Kommunikationszentrum übersehen worden sein, so ersuche ich um Nachsicht.

 

Eines darf ich jedoch nicht verschweigen, was mir noch erzählt wurde, auch wenn es peinlich für Goisern ist. Die alte Kathl erzählte mir nämlich, nachdem sie diese Geschichte durchgelesen hatte, dass einmal, im vorigen Jahrhundert, ein Goiserer aus einem der Wirtshäuser betrunken herauskam und nicht mehr den Weg nach Hause fand. Ganz Goisern habe sich darüber aufgeregt. Wer das war und aus welchem Wirtshaus er kam, wollte sie mir aber nicht sagen. „Das wär’ für den und für den Wirt a Schand“, meinte sie nur mit einem leisen Kichern.

 

Prost!

Bundespräsident in Goisern

August 21, 2008 um 3:38 pm | Veröffentlicht in Bad Goisern | 4 Kommentare
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Bundespräsident Dr. Heinz Fischer…

Bereits zum zweitenmal suchte Bundespräsident Fischer Ruhe und Entspannung in Bad Goisern am Hallstättersee und der traumhaften Bergwelt in und um Goisern.Bei der Jela-Huettn, Roßmoosalm
Bei wunderbar (wanderbarem) Wetter begleiteten  Vizebürgermeister Fritz Pomberger, Erich Rastl (Naturfreunde Obmann) und Herbert Ellmer den Bundespräsidenten bei seiner Wanderung auf die Hütteneck-Alm.
Nach der Auffahrt mit dem PKW zum Gasthof Predigstuhl, führte der erste Abschnitt der Wanderung in die Rossmoosalm, wo auf der Terrasse der „Jela Hütte“ bereits die erste kleine Rast auf dem Programm stand. Gestärkt machte man sich auf den Weg durch den imposant anmutenden Felssturz weiter Richtung Hütteneck. Am höchsten Punkt, Auf der Hütteneck-Alm mit Helga Zeppetzauerangekommen wurde bei herrlicher Sicht auf den Dachstein eine Mittagsrast eingelegt.
Gestärkt mit Köstlichkeiten aus der Hüttenküche ging die Wanderung weiter zur Halleralm,wo der gelungene Tag seinen Ausklang fand.

<!–

 

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Zwei der schönsten Stellen der Weltliteratur – Auszüge aus Platons „Apologie des Sokrates

August 20, 2008 um 9:18 pm | Veröffentlicht in Bücher sind zum Lesen da | 2 Kommentare
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Zwei der schönsten Stellen der Weltliteratur

Auszüge aus Platons „Apologie des Sokrates“

 

   Auszugsweise zitiert zum Genusse des Lesers sowie zur Mahnung an Politiker und andere sich weise dünkender Menschen, die in ihrer Arroganz bescheidenes Fachwissen mit allgemeiner Weisheit verwechseln und deren Worte in der Geschichte verwehen wie der Sand im Sturme der Wüste oder weggespült werden wie ein Blatt, das von einem Baum in den Stambach fie,l während wahre Weisheit unsterblich bleibt..

 

   Im Jahre 399 v. Chr. Wurde Sokrates der Prozess gemacht. Der Hauptankläger, Meletos, stellte den Antrag auf die Todesstrafe. Begründet wurde der Antrag wie folgt: „Sokrates handelt rechtswidrig, indem er die Götterm die der Staat anerkennt, nicht anerkennt und andere, neuartige göttliche (dämonische) Wesen einzuführen sucht. Er handelt ausserdem rechtswidrig, indem er die jungen Leute verdirbt.“

 

   Sokrates war bekanntermaßen nicht mundfaul und verteidigte sich in drei Reden an das Gericht. Diese drei Verteidigungsreden werden unter dem Begriff „Die Apologie des Sokrates“ zusammengefasst. Diese Apologie wurde im Nachhinein von Platon, des Sokrates Schüler, aufgeschrieben und zählt zu den schönsten Werken der Weltliteratur. Sie enthält jedoch in sich einige Stellen, die ich als die für mich schönsten aber auch weisesten Stellen der Weltliteratur bezeichnen möchte.

 

   Die erste Stelle betrifft den oft zitierten Satz des Sokrates „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Den hat er aber gar nicht so gesagt. Er erzählt in seiner ersten Rede, dass sein Jugendfreund Chairephon einmal zum Orakel nach Delphi ging und es befragte, ob jemand weiser sei, als Sokrates. Die Phytia gab diesem Freund zur Antwort, niemand sei weiser.

 

   Und nun Sokrates im Originalton:

   Als ich nämlich von dem Bescheid erfuhr, da überlegte ich mir folgendes: „Was mag Gott wohl meinen, und was gab er mir da für Rätsel auf? Ich weiß nämlich ganz genau, dass ich nicht weise bin, weder viel noch wenig. Was meint er also, wenn er sagt, ich sei der Weiseste?“ … Ich ging zu einem von denen, die in dem Rufe standen, weise zu sein, um so, wenn überhaupt, den Spruch zu widerlegen und dem Orakel zu zeigen: „Dieser Mann ist weiser als ich; du aber hast gesagt, ich sei der weiseste.“ Als ich ihn nun prüfte …, da gewann ich den Eindruck, dass dieser Mannwohl weise zu sein schien – nach dem Urteil vieler anderer Leute und vor allem nach seinem eigenen -, ohne es indessen wirklich zu sein, und ich versuchte ihm klarzumachen, dass er sich zwar einbildete weise zu sein, dass er es jedoch gar nicht war. So kam es, dass ich mich bei ihm und bei vielen der Anwesenden verhasst machte; bei mir selbst aber bedachte ich, als ich wegging: „Im Vergleich zu diesem Menschen bin ich der Weisere. Denn wahrscheinlich weiß ja keiner von uns beiden etwas Ordentliches und Rechtes; er aber bildet sich ein, etwas zu wissen, obwohl er nichts weiß, während ich, der nichts weiß, mir auch nichts zu wissen einbilde. Offenbar bin ich im Vergleich zu diesem Mann um eine Kleinigkeit weiser, eben darum, dass ich, was ich nicht weiß, auch nicht zu wissen glaube.“ …

   Daraufhin suchte ich planmäßig einen nach dem anderen auf, und ich bemerkte zu meinem Kummer und Schrecken, dass ich mich stets nur verhasst machte. … Und beim Hunde, ihr Männer von Athen … , was ich jetzt erlebte, war dies: diejenigen, die den allerbesten Ruf genossen, schienen mir so ziemlich die armseligsten Burschen zu sein, als ich sie der göttlichen Weisung gemäß prüfte; bei anderen hingegen, die in geringerem Ansehen standen, hatte ich den Eindruck, dass es mit ihrer Fähigkeit zur Einsicht besser gestellt war. …

   Nach den Politikern suchte ich nämlich die dichter auf, die Tragödien- und Dithyrambenschreiber und alle die anderen, um mich dort auf frischer Tat zu überführen, dass ich unwissender sei als sie. Ich nahm mir ihre Dichtungen vor, und zwar die, mit denen sie sich meiner Meinung nach besonders viel Mühe gegeben hatten, und fragte sie, was sie damit sagen wollten, um zugleich noch etwas von ihnen zu lernen. Ich scheue mich jetzt, ihr Männer, euch die Wahrheit zu sagen. Trotzdem – ich muss es tun. Denn eigentlich wussten fast alle Anwesenden verständiger über die Sache zu reden als die Verfasser selber. So stellte ich auch bei den Dichtern in kurzer Zeit fest, dass sie nich aus Weisheit hervorbrachten, was sie hervorbrachten, sondern auf Grund einer besonderen Veranlagung und in göttlicher Begeisterung wie die Seher und Orakelsänger. Denn auch diese leute sagen viele schöne Dinge, ohne zu wissen, was sie sagen. … Ich verließ sie daher mit der Überzeugung, dass ich ihnen in demselben Punkte überlegen war wie den Politikern.

   Schließlich ging ich zu den Handwerkern. Ich selbst war mir ja bewusst, dass ich mich sozusagen auf nichts verstehe; bei ihnen aber würde ich, wie ich wusste, feststellen, dass sie sich auf viele schöne Dinge verstünden. Und hierin sah ich mich nicht getäuscht; sie verstanden sich auf Dinge, von denen ich nichts verstand, und waren mir in dieser Hinsicht an Weisheit überlegen. Aber, ihr Männer von Athen, denselben Fehler wie die dichter schienen mir auch die lieben Handwerker zu haben; weil sie sich gut auf die Ausübung ihrer Kunst verstanden, bildete ein jeder sich ein, er sei auch im übrigen ganz ungeheuer weise, so dass – meiner meinung nach – diese Beschränktheit ihre Weisheit wieder aufhob. Daher fragte ich mich im Namen des Orakels, ob ich’s für richtig hielte, so zu sein, wie ich sei – nicht weise im Sinne ihrer Weisheit und nicht unwissend im Sinne ihrer Unwissenheit -, oder ob ich’s vorzöge, zu sein wie sie. Ich gab mir selbst und dem Orakel zur Antwort, dass es mir wohl anstehe, zu sein, wie ich bin.

   Aus dieser Untersuchung, ihr Männer von Athen, sind mir viele Feindschaften erwachsen,…

 

 

 

   II. Sokrates fürchtete sich nicht vor dem Tod. Er denkt zwar, es sei für ihn jetzt das Beste, zu sterben, ganz sicher ist er sich aber nicht, ob es nicht doch diejenigen besser hätten, die leben. Dennoch zögert er keinen Augenblick, dem Tode ins Auge zu blicken und einige Tage nach dem Todesurteil ohne Widerstand den Schierlingsbecher zu trinken. Am Schluss seiner dritten Verteidigungsrede legt er dar, was er vom Tod hält und gibt der Überzeugung Ausdruck, dass sich ein guter Mensch nicht vor ihm fürchten muss. Hier nimmt dieser weise Mann das voraus, was uns später gegründete Religionen ebenfalls versprechen. Und wie er sich um das Wohl seiner Söhne sorgt – mir kommt es vor, als würde er auch hier eine christliche Botschaft vorwegnehmen, nämlich, dass ein Reicher nicht in den Himmel kommt.

 

Sokrates wieder im Originalton, übersetzt:

   Doch auch ihr dürft, ihr Richter, was den Tod betrifft, zuversichtlich sein und diese eine Tatsache für wahr halten, dass einem guten Menschen kein Übel widerfahren kann, weder im Leben noch nach dem Tode, und dass seine Angelegenheiten den Göttern nicht gleichgültig sind. Auch mir ist mein Los nicht von ungefähr zuteil geworden; ich bin vielmehr überzeugt, dass es das Beste für mich war, jetzt zu sterben und aller Mühsal überhoben zu sein. Eben deshalb hat mich auch das Zeichen nie zurückgehalten, und ich wiederum bin den Leuten, die mich verurteilt haben, und meinen Anklägern nicht einmal sonderlich böse. …

   Um eines aber bitte ich sie noch: übt an meinen Söhnen, wenn sie herangewachsen sind, Vergeltung, ihr Männer, indem ihr ihnen in derselben Weise zur Last fallt, wie ich euch zur Last gefallen bin; sobald ihr den Eindruck gewinnt, dass sie sich um Geld oder irgend etwas anderes mehr kümmern als um Tugend, und sobald sie etwas zu sein beanspruchen, was sie nicht sind, dann macht ihnen Vorwürfe wie ich euch, weil sie sich nicht um die richtigen Dinge kümmern und glauben, sie wären etwas, obwohl sie Nichtsnutze sind. Und wenn ihr das tut, dann lasst ihr mir Recht widerfahren, mir selbst und meinen Söhnen.

…Doch jetzt ist’s Zeit fortzugehen: für mich um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem besseren Los entgegengeht, ist uns allen unbekannt – das weiß nur Gott.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Österreicher ist der stärkste Mann der Welt und gewinnt Gold in Peking

August 19, 2008 um 7:09 pm | Veröffentlicht in Sommerolympiade 2008 | 5 Kommentare
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Der gebürtige Niederösterreicher Matthias Steiner aus Obersulz gewann in der Klasse über 105 kg Gold im Gewichtheben. Zum Schluss stieß er unglaubliche 258 kg, nachdem er im Reissen schon 203 kg schaffte. Irgendwie ist er aber leider seit der letzten Olympiade Deutscher geworden und somit zählt die Medaille für die Deutschen. Ich behaupte einfach, dass ein Österreicher nicht Deutscher werden kann und verlange, dass die Medaille für Österreich gezählt wird. Bravo Steiner Hias, gratuliere!!!!!!!!!!!!

Nobelpreis für für Physik erging an Goiserer Forscher – der Analisator schlug auf dem Markt ein

August 18, 2008 um 10:39 pm | Veröffentlicht in Bad Goisern | 2 Kommentare
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Dr. Hias Sonnseitner aus Bad Goisern im Salzkammergut erhielt den diesjährigen Nobelpreis für Physik. Er entwickelte ein Gerät, mit dem man einem Toten sein angehäuftes Barvermögen, aber auch Aktien, innerhalb der ersten halben Stunde nach Eintritt des Todes – also, solange der Körper noch warm ist – in eine hintere Körperöffnung schieben kann. Bisher funktioniert dies bis zu einem Betrag von € 1 Mrd. Viele Reiche hoffen, dass diese Summe bald erhöht werden kann. Dr. Sonnseitner und sein Team arbeiten mit Nachdruck daran, die Kapazität zu erhöhen. Als besonderen Hoffnungsmärkte bezeichnete Dr. Sonnseitner China und die Golfstaaten. Dr. Sonnseitner meinte in seiner Rede bei der Überreichung des Nobelpreises weiters,  er gehe jedoch davon aus, dass es  noch längere Zeit dauern wird, das Gerät, den Analisator,  so auszubauen, dass man ihn auch für Gebäude, Mietwohnungen und Grundstücke verwenden kann. Auch einige Goiserer freuen sich über diese Erfindung. Einer soll sogar gesagt haben: „Jetzt war mein Leben doch nicht sinnlos.“

Gstanzln und Rap, ist das das Gleiche?

August 10, 2008 um 8:40 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 1 Kommentar
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Ich soll einen Artikel über Gstanzln schreiben, für eine Zeitung. Und im Internet fand ich den Vergleich von Gstanzln mit Rap. Kann man die beiden wirklich vergleichen?

Gratuliere Dr. Söder zum 4. Platz bei Olympiade

August 10, 2008 um 8:38 pm | Veröffentlicht in Sommerolympiade 2008 | 1 Kommentar
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Bisher wusste ich gar nicht, dass auch Frauen Radrennen durchführen. Und dann drehe ich heute den Fernseher an und sehe das Rennen in China. Und eine mir bis dato unbekannte Frau Dr. Söder, die im AKH in Wien Dienst tut, wird Vierte. Suuuuuper!!!!!! Gratuliere Frau Doktor. Suuuuper!!!

Aber wie und wann trainiert Frau Doktor? KrankenhausärzteInnen haben doch ganz lange Arbeitszeiten. Fährt sie mit dem Fahrrad jeden Tag von Linz nach Wien und am Feierabend zurück? Oder kann man im AKH auf den langen Gängen Radfahren?

Gstanzln an die/den Geliebte/n

August 6, 2008 um 12:06 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 5 Kommentare
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Superseite gefunden, mit der man liebe Botschaften mit Musik und Bild und Gstanzl schreiben kann http://www.volkstanz.at/Gstanzln/Karten/Karte01.asp

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