Second Life – was kostet das?

Januar 27, 2009 um 6:48 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 6 Kommentare
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Wenn ich mich bei Second Life anmelde und dann darin agiere, mit welchen Kosten muß ich rechnen? Ich meine damit die Internetkosten. Wieviel GB braucht Second Life? Und wie wird das gemessen? Hat schon jemand Erfahrung mit übermäßigen Internetanschlußkosten damit im Zusammenhang gemacht? Kann es wirklich sein, dass ich plötzlich eine Internetrechnung für einen Monat über € 1000,– deswegen bekomme?

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  1. Eine Rechnung des Internet-Access-Providers mit € 1.000,- wegen intensiver Nutzung von Second Life ist aus zwei Gründen unwahrscheinlich:

    Erstens: Bei der Nutzung von Second Life werden nicht, wie bei YouTube oder Internet-TV Video- und Audiodateien übertragen, sondern Vektorgrafik. Wenn Du möchtest kannst, Du Dir Weis’sche Integralrechnungen vorstellen, die wir (vor kurzem, anlässlich unserer Matura) zur Berechnung von Vasen oder anderen geometrischen Figuren angewandt haben. Übertragen wird bei der Vektorgrafik nur die mathematische Funktion. Das empfangende Computerprogramm berechnet aufgrund der Angabe (ohne bekanntem, wohlmeinenden Kopfnicken des Lehrers) das Aussehen des Gegenstandes (frau [früher man] nennt dies „Rendern“) und veranlasst die Darstellung auf der Ausgabeeinheit Bildschirm. In Szenen mit Bewegungsabläufen und vielen Objekten sind die gegenständlichen Computerprogramme ganz schön beschäftigt. Gottseidank gab es zu unserer Hak-Matura Second Life noch nicht, sonst hätten wir noch tanzende Vasen-Potporien berechnen müssen.

    Würden dieselben Szenen als Video übertragen, die keine mathematischen Funktionen, sondern Bildpunkt für Bildpunkt (zwar auch in komprimierter Form) speichern, so würden dafür 10 bis 1000-fache Datenmengen anfallen. Tägliches Fernsehen und Radio über Internet könnte schon eher in’s Geld gehen.

    Also droht von dieser Seite keine eklatante Gefahr des Heißlaufens von Datenmengen-Zählern, die zu unangenehmen Rechnungen führen könnten. Es sei denn, in die Second Life Szenen, sind massenhaft Videos eingebaut. Ich war schon lange nicht mehr bei meinem Alter Ego (Professor Heli würde ohnehin empfehlen: „a so an Hund bracht i um“).

    Zweitens: Nutzen die meisten First und Second Lebenden einen Internetzugang mit Flatrate. D. h. die periodisch zu entrichtenden Entgelte richten sich nicht nach der Menge der übertragenen Daten, sondern bilden einen fest vereinbarten Betrag pro Zeiteinheit (meistens pro Monat). Oftmals wird vertragsrechtlich zur Flatrate noch „fair use“ vereinbart (die Meisten Internet User wissen wahrscheinlich nichts davon, weil Sie Verträge, die sie eingehen nicht lesen und/oder nicht verstehen. Daraus erwächst dann das Brot der Anwälte). Fair use (kommt eigentlich aus dem Urheberrecht) bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die tatsächlich verbrauchte Menge (an übertragenen Daten) am üblichen Gebrauch zu richten hat. Schert jemand gehörig aus, so können Sanktionen, z.B. in der Form von Reduktion der Übertragungsgeschwindigkeit, verhängt werden. Der Vertrag mit dem Acess-Provider regelt nämliches im Detail.

    Rechnungsbeträge von € 1.000,- sind aber auch in diesem Fall so gut wie auszuschließen.

    That’s my opinion
    Hans

  2. Hallo Franz,

    jetzt hab ichs gefunden: Second Life ist für den fiasco-award nominiert, hat es hinter Vista auf den zweiten Platz geschafft. Der ist gut abgesichert und verdient.

    http://www.fiascoawards.com/continguts/general/fitxa.php?id=12

  3. Hallo Reihard,
    Wo kann man sich bei Dir eintragen oder eine nachricht hinterlassen? Geht das nur mit Mail?

  4. Hallo Franz,
    ich hab keinen Blog. Wenn du aber per Mail Wortspenden gibst, dann veröffentliche ich die gern. Ich mache übrigens demnächst bei einer Online-Kulturzeitung mit, die demnächst heraus kommt. Da bist du dann auch willkommen, ob als Leser oder Senfspender.

  5. Lustig, ich hätte never ever gedacht, dass das in der Realität auch so umsetzbar ist 🙂

  6. Heftig, ich habe niemals für möglich gehalten, dass dies wirklich auch so klappt


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