Buchkritik an meinem Buch

Juni 19, 2009 um 9:42 pm | Veröffentlicht in Allgemein, Aus meinem neuen Buch | 5 Kommentare
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Diese Kritik betreffend mein Buch fand ich im →Internet

„Franz Kienesberger, Der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand empunkt Verlag, 2007 [@bod.de, @amazon]

Ich muss gestehen: von mir aus hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen, denn der Titel ließ mich das Schlimmste befürchten: Irgendeine obskure Erbauungs- oder Bekehrungsliteratur. Nun hatte aber der Autor einen netten Eintrag in meinem Gästebuch hinterlassen, und der Verlag stellte ein Rezensionsexemplar zur Verfügung – nun denn in Gottes Namen! Und nachdem ich durch Widmung und das – nun doch etwas frömmelnde – Vorwort hindurchgeeilt war, hat mich das Büchlein von Zeile zu Zeile mehr in seinen Bann geschlagen: Sehr lebendig und liebenswürdig schildert Kienesberger, wie er mit der Fähre nach Kreta reist und dann zum Ziel seiner Fahrt gelangt: nach Matala. Dort nimmt das Büchlein nochmal einen Dreh und der Autor begibt sich auf die Suche nach einem verschollenen unbekannten griechischen Gott, den er durch rastlose Forschungstätigkeit aufspürt – hier wird der Text wirklich komisch und skurril. Ich habe den Text an einem Abend verschlungen und war ganz begeistert. Das Buch ist eine der kleinen Perlen, die man an völlig unerwarteter Stelle findet. Es hätte definitiv einen besseren Titel verdient. Wenn es einen Einwand gibt, dann vielleicht den, dass ich mich gefreut hätte, im Text noch etwas mehr über Matala, Kienesbergers Lieblingsort auf Kreta, zu erfahren. Ich reise nämlich in zwei Wochen dorthin und bin sicher, er hätte in seiner leichten humorvollen Schreibe noch das Eine oder Andere interessante über den Ort zu erzählen gewusst. Bewertung: In jedem Fall ist dieses Büchlein jedem Matala-Besucher dringend ans Herz zu legen. Ich wünsche ihm viele Leser.“

Das Märchen von den Trüfö-Weibern

Juni 4, 2009 um 9:48 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 20 Kommentare
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Eines der Märchen in meinem neuen Buch behandelt die Trüfö-Weiber. Das sind solche Frauen, die gerne tratschen und schwätzen („trüfön“ auf Goiserisch):

Das Märchen:  Am Sonntag Vormittag ging die Zenzi in die hl. Messe. Nackt war sie, bis auf ein kleines schwarzes Höschen, das ihren drallen Popo bedeckte. Ihr linkes Auge war blaugeschlagen und sie roch stark nach Schnaps. Sie ging auch beichten und zur Kommunion. Nachdem der Pfarrer seine Schäfchen gesegnet hatte, verließ sie die Kirche und ging eilenden Schrittes nach Hause, ohne jemanden eines Blickes zu würdigen. Auch Resi, Fini, Mizzi, Christl, Penthesilea und Ferdinandine, die einen von Natur aus böse, die anderen alte vertrocknete Jungfern, hatten an der Messe teilgenommen und standen nachher noch lange am Kirchenplatz zusammen um das eine oder andere zu bereden. Dabei fiel kein Wort über die Zenzi.

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