Griass di Ingrid

Mai 31, 2008 um 3:32 pm | Veröffentlicht in Allgemein, Griechenland | 1 Kommentar

Schreib unbedingt Dein Zypernbuch. Franz

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Spiros von Matala

Mai 17, 2008 um 2:02 pm | Veröffentlicht in Griechenland, Meine Bücher | 6 Kommentare
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Hier ist er,  wie er leibt und lebt und redet: →Spiros, der Maler, Philosoph, Dichter, Koch und Musiker. Der netteste Mensch von Matala, dem ich in meinem Buch →“Der Öleusweg“ ein Denkmal setzte. Er brachte mir bei, nur noch Olivenöl zu verwenden. Leider habe ich im Buch seinen Namen falsch geschrieben, falsch Paganakis, richtig Panagakis (hoffe ich). Sorry Spiros.

Maria Callas hören in Epidauros

Mai 12, 2008 um 1:33 pm | Veröffentlicht in Griechenland | 6 Kommentare
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 →Die Stimme von Maria Callas

Die erotischte Stimme der Operngeschichte. Einmal werde ich mit einem CD-Player ganz allein im Amphitheater von →Epidaurus (lat.) Epidauros oder Epidavros (gr.) stehen, unten, wo die Bühne ist, den Player aufstellen, eine Callas-CD einlegen, →“Casta Diva“ wählen, auf „Play“ drücken und dann geschwind hinauflaufen in die letzte Reihe und Maria Callas ganz laut hören. Ein Traum? Ich denke, ich kann ihn verwirklichen, genauso, wie ich einmal die 192,28 m im →Stadion von Olympia nackt, nur mit Olivenöl bekleidet, laufen werde. Und sie wird mich bewundern, mir nach dem Lauf ein Glas Wasser überreichen, einen Olivenzweig auf mein Haupt setzen und meine Nacktheit errötend mit ihrem Hemd bedecken.

Alexis Sorbas

Januar 29, 2008 um 9:54 am | Veröffentlicht in Griechenland | Hinterlasse einen Kommentar
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Das sicherlich bekannteste Buch von Nikos Katzantzakis ist wohl Alexis Sorbas. Bekannt wurde es vor allem durch die Verfilmung mit Anthony Quinn in der Hauptrolle. Es ist dies einer meiner Lieblingsfilme. Dadurch wurde paradoxerweise Antony Quinn, ein Mexikaner, zum bekanntesten Griechen der Welt. Jeder, der diesen Film gesehen hat und an einen griechischen Mann denkt, hat das unrasierte schnauzbärtige Gesicht Antony Quinns vor Augen. Das Buch selbst beschreibt die Reise und den Aufenthalt eines jungen Engländers nach Kreta, wo er ein Bergwerk geerbt hat. Im Hafen von Piräus lernt er Alexis Sorbas kennen und stellt ihn an, um Erneuerungsarbeiten an der Mine durchzuführen. Unter der Aufsicht von Sorbas wird eine Lastenseilbahn auf einen Berg gebaut, die bei der ersten Testfahrt zusammenbricht. Das ganze Geld des jungen Engländers ist verbraucht, er besitzt nichts mehr, nur noch den Sirtaki, den er nach dem Zusammenbruch der Seilbahn mit Sorbas tanzt. Das ist im Großen und ganzen der Plot des Buches und des Films. Die Botschaft aber ist, dass das Leben  immer weitergeht und man  immer tanzen kann. In dem Plot aber verborgen sind viele einzelne Szenen und Nebenschauplätze in denen Sorbas mit seiner männlichen Vitaliät den jungen Engländer immer wieder beeindruckt, der erst langsam begreift, worum es im Leben geht. Sorbas selbst ist die pure Lebenslust und die pure Freude am Leben, mag er auch von noch so vielen Schickschalsschlägen getroffen werden. Liebe und Tod, Schmerz, Lust und Schönheit werden in dem Buch als gleichberechtigte Partner beschrieben, die man akzeptieren muss, wenn sie im Leben auftauchen. Wenn die Liebe kommt, muss man sie mit beiden Händen packen, wenn der Tod kommt, so ist er als Bestandteil des Lebens hinzunehmen. Nur Feiglinge laufen sowohl von der Liebe als auch vor dem Tod davon. Dies sind die Lehren, die uns der Autor beibringen will, wenn ich das Buch richtig gelesen habe. Doch Ratschläge lesen und sie befolgen sind zwei verschiedene Dinge. Ich habe immer noch verdammt viel Angst und schnelle Füße.

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Mein neues Buch

Januar 20, 2008 um 9:40 am | Veröffentlicht in Griechenland, Meine Bücher | Hinterlasse einen Kommentar
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Der Verkauf meines neuen Buches „Der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand“ läßt sich trotz winterlicher Temperaturen gut an, sogar auf Amazon. Offensichtlich läßt sich der Wunsch, wie ihn Goethe (glaub ich) so trefflich formulierte, „den Geist des Nordens mit der Schönheit des Südens zu verbinden“, auch im Winter nicht unterdrücken. Wobei ich mit dem Ausdruck „Schönheit des Südens“ sehr einverstanden bin, aber leichte Zweifel beim „Geist des Nordens“ habe.

Buchcover

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Kreta mit Begleitung

Januar 7, 2008 um 10:03 am | Veröffentlicht in Griechenland, Meine Bücher | Hinterlasse einen Kommentar
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Schön langsam wird mir mein Buch unheimlich. Es ist als hätte ich Geister hervorgerufen wie Goethes Zauberlehrling. Zum Unterschied von diesem jedoch möchte ich niemanden los werden. Worum es geht? Es geht darum, dass dieses Buch beim Leser, offensichtlich beim der Leserin, die Lust hervorruft, den nächsten Urlaub auf Kreta zu verbringen und den Öleusweg zu gehen. Schon mehrere Frauen, die das Buch lasen, haben mich gefragt, ob ich mit ihnen im Sommer den Öleusweg gehen würde. Gerade gestern baten mich eine Mutter und deren Tochter darum. Bisher musste ich die Bitte stets abschlagen, weil ich Angst habe, dass jemand böse mit mir ist, sollte er auf diesem Weg nicht Erleuchtung und Ruhe finden wie ich sie in dem Buch beschreibe.

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