Wann wird es endlich einmal Sommer

Juli 9, 2009 um 8:05 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 3 Kommentare
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Sommer am Hallstättersee

Sommer am Hallstättersee

Rudi Carell, schau oba. Nie hätte ich mir gedacht, dass mir ein Lied von ihm einfällt, von ihm, dem Showmaster mit holländischem Deutsch. Irgendwie war er auch witzig. Und wie passend ist zur Zeit sein Liedtitel „Wann wird es endlich einmal Sommer“. Oder hieß es „wieder Sommer“? Egal! Wir haben jedenfalls keinen Sommer. Heute ging ich mit Pullover spazieren. Und das im angeblichen Hochsommer. Ich bedaure die Touristen, die zum Wandern zu uns in den Urlaub kamen. Alternativprogramme, ausser Saufen, gibt es ja kaum. Hauptsache, die Wirte erhöhen ihre Preise noch immer. Ein kleiner Brauner kostet hier 2,10 Euro, serviert von einer grantigen Wirtin oder Kellnerin.  Das ist Nepp. Ich hoffe, die Wirte werden so gierig, dass bald alle Gäste ausbleiben.  Im Süden sind sie auch gierig, haben aber den Vorteil des sicheren schönen Wetters. Also ab in den Süden, und wenn es nur in meinen Träumen ist. Aber Vorsicht, nicht zu weit südlich träumen, in Feuerland ist es auch kalt.

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Mozart in Bad Goisern

Juli 8, 2009 um 9:38 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar
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Am Samstag werden unsere Mozartwochen in Goisern eröffnet, mit einem Konzert im Schloss Neuwildenstein. Auswendig weiß ich leider nicht, was gespielt wird. Aber ich freue mich auf alles, was ich von Mozart hören kann. Im Gemeindeamt von Goisern hängt eine Ahnentafel von Mozart, daraus geht hervor, dass er Vorfahren aus Goisern hatte. Ich behaupte daher stolz, dass Mozart eigentlich ein Goiserer war. Wenn man unseren Andachtsjodler mit Mozarts Ave Verum vergleicht, merkt man tatsächlich, woher Mozart stammt.

Michael Jackson lebt? Sicher!

Juli 8, 2009 um 9:23 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 11 Kommentare
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Die Trauerfeier für Michael Jackson war gestern OK. Ich habe ein fürchterliches Spektakel erwartet, die Feier lief aber geschmackvoll ab, wenn man bedenkt, was alles möglich gewesen wäre. Brook Shields Rede berührte mich, ihre Trauer war echt. Die Musikeinlagen passten zum Ereignis. Toll war die Abgeordnete Jackson-Lee aus Texas, die eine wunderbare, 15-minütige Rede ohne Manuskript hielt, ohne einmal auch nur Äh zu sagen. So etwas bringt kein Österreichischer Politiker zusammen. Ich war kein Anhänger von Jacksons Musik, obwohl mir der eine oder andere Song von ihm gefiel. Für mich ist noch immer Mozart der größte Musiker aller Zeiten. Merkwürdiges geht laut Zeitungsberichten mit dem Leichnahm von Jackson vor. Keiner weiß, wo er ist, wo er begraben werden soll. Daher gehe ich davon aus, dass Michael Jackson in Wahrheit noch lebt und jetzt auf einer kleinen Insel in der Karibik im Sand liegt, all seiner Sorgen entledigt. Elvis soll dort auch leben.

Tipp für Bergsteiger

Juli 5, 2009 um 8:21 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 5 Kommentare
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Wenn man vom Berg zurückkommt und feuchtes Gewand nicht aus dem Rucksack nimmt, sondern zwei Wochen drinnen läßt, entwickelt sich im Rucksack ein starker Geruch. Deshalb meinTipp:  Wenn ihr vom Berg wieder herunten seid, entnehmt dem Rucksack feuchte Kleidung und hängt sie zum Trocknen auf.  Eine Konservendose kann man jedoch drinnen lassen, wenn sie nicht geöffnet wurde.   Nagellack, Ketchup, CD’s, nicht aber Brot oder Bücher, und der faltbare Liegestuhl können drinnen bleiben. Den Stutzen kann man drinnen lassen, aber besser ist es, man versteckt ihn, falls ein Wilderer gesucht wird.

Blick zum Krippenstein

Blick zum Krippenstein

Liebe Schriftstellerin in Ushuaia

Juli 5, 2009 um 8:11 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 6 Kommentare
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Ich hoffe, Dein PC ist wieder in Ordnung und du konntest deine Daten retten. Stell dir vor, du hättest DEN Jahrhundertroman geschrieben, ohne es zu wissen und ihn gelöscht. So besteht noch Hoffnung. ICH werde ihn lesen. Ich hoffe, dass das  mit der Grippe vorbei ist und dass du wieder regelmäßig unterrichten kannst. Schwierig ist es immer noch, in deinem Blog Kommentare abzugeben. Das würden aber sicher viele Leser wollen. Mein Buch verzögert sich noch etwas, leider. Dabei wartet schon das nächste. Bleib gesund und achte auf den Taschentüchervorrat. PS: Warum heißt ein Schriftsteller eigentlich Schriftsteller?

Schreiben oder nicht schreiben? das ist keine Frage

Juli 2, 2009 um 12:09 am | Veröffentlicht in Allgemein | 2 Kommentare
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Folgendes habe ich heute gestohlen, von der Seite von →“thewritingyak“. Aber der Spruch ist so gut, dass er eine hohe Gefängnisstrafe (zumindest auf Hawaii, Strandgefängnis) wert ist:

„Better to write for yourself and have no public, than to write for the public and have no self.“ Cyril Connolly

Buchkritik an meinem Buch

Juni 19, 2009 um 9:42 pm | Veröffentlicht in Allgemein, Aus meinem neuen Buch | 5 Kommentare
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Diese Kritik betreffend mein Buch fand ich im →Internet

„Franz Kienesberger, Der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand empunkt Verlag, 2007 [@bod.de, @amazon]

Ich muss gestehen: von mir aus hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen, denn der Titel ließ mich das Schlimmste befürchten: Irgendeine obskure Erbauungs- oder Bekehrungsliteratur. Nun hatte aber der Autor einen netten Eintrag in meinem Gästebuch hinterlassen, und der Verlag stellte ein Rezensionsexemplar zur Verfügung – nun denn in Gottes Namen! Und nachdem ich durch Widmung und das – nun doch etwas frömmelnde – Vorwort hindurchgeeilt war, hat mich das Büchlein von Zeile zu Zeile mehr in seinen Bann geschlagen: Sehr lebendig und liebenswürdig schildert Kienesberger, wie er mit der Fähre nach Kreta reist und dann zum Ziel seiner Fahrt gelangt: nach Matala. Dort nimmt das Büchlein nochmal einen Dreh und der Autor begibt sich auf die Suche nach einem verschollenen unbekannten griechischen Gott, den er durch rastlose Forschungstätigkeit aufspürt – hier wird der Text wirklich komisch und skurril. Ich habe den Text an einem Abend verschlungen und war ganz begeistert. Das Buch ist eine der kleinen Perlen, die man an völlig unerwarteter Stelle findet. Es hätte definitiv einen besseren Titel verdient. Wenn es einen Einwand gibt, dann vielleicht den, dass ich mich gefreut hätte, im Text noch etwas mehr über Matala, Kienesbergers Lieblingsort auf Kreta, zu erfahren. Ich reise nämlich in zwei Wochen dorthin und bin sicher, er hätte in seiner leichten humorvollen Schreibe noch das Eine oder Andere interessante über den Ort zu erzählen gewusst. Bewertung: In jedem Fall ist dieses Büchlein jedem Matala-Besucher dringend ans Herz zu legen. Ich wünsche ihm viele Leser.“

Das Märchen von den Trüfö-Weibern

Juni 4, 2009 um 9:48 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 20 Kommentare
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Eines der Märchen in meinem neuen Buch behandelt die Trüfö-Weiber. Das sind solche Frauen, die gerne tratschen und schwätzen („trüfön“ auf Goiserisch):

Das Märchen:  Am Sonntag Vormittag ging die Zenzi in die hl. Messe. Nackt war sie, bis auf ein kleines schwarzes Höschen, das ihren drallen Popo bedeckte. Ihr linkes Auge war blaugeschlagen und sie roch stark nach Schnaps. Sie ging auch beichten und zur Kommunion. Nachdem der Pfarrer seine Schäfchen gesegnet hatte, verließ sie die Kirche und ging eilenden Schrittes nach Hause, ohne jemanden eines Blickes zu würdigen. Auch Resi, Fini, Mizzi, Christl, Penthesilea und Ferdinandine, die einen von Natur aus böse, die anderen alte vertrocknete Jungfern, hatten an der Messe teilgenommen und standen nachher noch lange am Kirchenplatz zusammen um das eine oder andere zu bereden. Dabei fiel kein Wort über die Zenzi.

Vogelfänger sind Illuminati?

Mai 17, 2009 um 8:48 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 21 Kommentare
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Nach längeren Beobachtungen bin ich sicher, dass unsere Vogelfänger ein Zweig der Illuminati sind.  Deren Code ist in den Jodlern versteckt so wie in den nachgeahmten Vogelstimmen beim Bewerb anlässlich unserer Gamsjagatage. Wo sonst kann man durch jodeln oder durch das  Nachahmen von Vogelstimmen eine Nachricht unauffälliger verbreiten, als in einem Bierzelt. Ich bin sicher, dass in jedem Bierzelt immer einige Illuminati sitzen und Botschaften empfangen. Ungefähr zu der Zeit, in der die Illuminati in Ingolsstadt gegründet wurden, wurden  Jodler im Salzkammergut, insbesondere in Goisern, verbreitet. Gott, als Heiliger Geist, taucht in der Bibel als Taube (=Vogel) auf. Ist es nicht naheliegend, dass die Vogelfänger so lange jeden Herbst Vögel fangen, bis einer Gott gefangen hat? Was geschieht mit ihm dann? Ich werde weiter berichten, was ich in Erfahrung bringe. Was ist in den tiefen Stollen der Salinen verborgen? Warum ist der Mann im Salz verschwunden? Fragen über Fragen.

Liebe Nichte in Ushuaia

Mai 5, 2009 um 9:04 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 1 Kommentar
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Irgendwie kann ich bei Dir keinen Eintrag hinterlassen. Jaja, die Technik, das war noch nie meines, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wie ich las, schneit es bei Dir und Du rutscht herum. Meine Mutter, Deine Oma, hat bei so einem Wetter immer zu uns Kindern gesagt: „Wascht Euch bloss immer die Füsse. Das wäre eine Schande für die Familie, wenn sich einer von Euch ein Bein bricht und dann im Spital schmutzige Füsse hätte.“ Den Hinweis auf die Taschentücher vergass sie natürlich auch nicht. Ich hoffe, es geht Dir weiterhin gut. Ich bin irrsinnig stolz auf Dich. Ja, so eine Nichte ist schon was feines. Übrigens, die Prüfung habe ich bestanden.

Bussi

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