Bucherfolg

August 4, 2009 um 6:43 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 6 Kommentare
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Hurra! Seit heute ist mein Buch „Der Öleusweg“ auch bei MORAWA in Innsbruck gelistet. Leider ist es hier sehr schwül und bewölkt. Der Berg Isl ruft laut.

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Buchkritik an meinem Buch

Juni 19, 2009 um 9:42 pm | Veröffentlicht in Allgemein, Aus meinem neuen Buch | 5 Kommentare
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Diese Kritik betreffend mein Buch fand ich im →Internet

„Franz Kienesberger, Der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand empunkt Verlag, 2007 [@bod.de, @amazon]

Ich muss gestehen: von mir aus hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen, denn der Titel ließ mich das Schlimmste befürchten: Irgendeine obskure Erbauungs- oder Bekehrungsliteratur. Nun hatte aber der Autor einen netten Eintrag in meinem Gästebuch hinterlassen, und der Verlag stellte ein Rezensionsexemplar zur Verfügung – nun denn in Gottes Namen! Und nachdem ich durch Widmung und das – nun doch etwas frömmelnde – Vorwort hindurchgeeilt war, hat mich das Büchlein von Zeile zu Zeile mehr in seinen Bann geschlagen: Sehr lebendig und liebenswürdig schildert Kienesberger, wie er mit der Fähre nach Kreta reist und dann zum Ziel seiner Fahrt gelangt: nach Matala. Dort nimmt das Büchlein nochmal einen Dreh und der Autor begibt sich auf die Suche nach einem verschollenen unbekannten griechischen Gott, den er durch rastlose Forschungstätigkeit aufspürt – hier wird der Text wirklich komisch und skurril. Ich habe den Text an einem Abend verschlungen und war ganz begeistert. Das Buch ist eine der kleinen Perlen, die man an völlig unerwarteter Stelle findet. Es hätte definitiv einen besseren Titel verdient. Wenn es einen Einwand gibt, dann vielleicht den, dass ich mich gefreut hätte, im Text noch etwas mehr über Matala, Kienesbergers Lieblingsort auf Kreta, zu erfahren. Ich reise nämlich in zwei Wochen dorthin und bin sicher, er hätte in seiner leichten humorvollen Schreibe noch das Eine oder Andere interessante über den Ort zu erzählen gewusst. Bewertung: In jedem Fall ist dieses Büchlein jedem Matala-Besucher dringend ans Herz zu legen. Ich wünsche ihm viele Leser.“

Spiros von Matala

Mai 17, 2008 um 2:02 pm | Veröffentlicht in Griechenland, Meine Bücher | 6 Kommentare
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Hier ist er,  wie er leibt und lebt und redet: →Spiros, der Maler, Philosoph, Dichter, Koch und Musiker. Der netteste Mensch von Matala, dem ich in meinem Buch →“Der Öleusweg“ ein Denkmal setzte. Er brachte mir bei, nur noch Olivenöl zu verwenden. Leider habe ich im Buch seinen Namen falsch geschrieben, falsch Paganakis, richtig Panagakis (hoffe ich). Sorry Spiros.

Geschichten rund ums Mittelmeer

Mai 17, 2008 um 12:54 pm | Veröffentlicht in Bücher sind zum Lesen da | Hinterlasse einen Kommentar
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„Geschichten rund ums Mittelmeer, Griechenland, Türkei, Zypern, Malta“, so heißt das Buch, das ich soeben am Flohmarkt erwarb. Der Untertitel: „Auf den Spuren der Dichter“. Gesammelt und herausgegeben wurden die  Geschichten von einem Manfred Barthel im Bastei-Lübbe Verlag. So leicht kann man es sich machen. Man sammelt Geschichten von Homer über Henry Miller und Lawrence Durell, bis hin zu Karl May und gibt sie als Buch heraus. Gute Idee! Da der Einband des Buches in Griechenland-Weiss-und-Blau gehalten  und mit den Windmühlen von Mykonos geschmückt ist, greift man als Grecophiler (schreibt man das so?) automatisch zu. Und da Barthel tatsächlich aus den verschiedensten Bücher wunderschöne Stellen aussuchte, liest man es auch gerne. Mein Liebling in dem Buch ist Henry Miller, aus dessen „Der Koloss von Maroussi“ zitiert wird. Witzig und klug finde ich den Ausschnitt aus dem „Alexis Sorbas“ in dem Sorbas erklärt, wie er sich die Erschaffung des Menschen vorstellt. Gott hatte niemanden, der ihn verehrte und so formte er aus Erde einen kleinen Menschen, legte ihn in die Sonne und sah nach sieben Tagen, dass er ein Schwein geschaffen hatte, das auf den Hinterfüßen stehen kann.  Gott aber irrte sich, es war ein Mensch. Und als Gott dies schlussendlich doch erkannte, streckte er dem Menschen die Hand entgegen, damit er sie küsse. Der Mensch aber sagte zu ihm:“Platz da, Alter, und lass mich vorbei.“ Ich denke, da hat sich bisher nichts geändert. Resumee: Ein Buch für den Urlaub am Mittelmeer.

Wonna dance baby

Mai 16, 2008 um 9:55 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 1 Kommentar
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Warum bloss ist mir immer, wenn es mir schlecht geht, zum ganz wild Tanzen zumute? Ist das bei allen Schriftstellern so? Jedenfalls tanzte Alexis Sorbas auch, wenn er traurig war.

Aufnahme in die kleine Kretabibliothek

Mai 3, 2008 um 10:08 pm | Veröffentlicht in Meine Bücher | 3 Kommentare
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Das ist eine Freude. Mein Buch wurde in die →kleine Kretabibliothek aufgenommen. Das ist für Griechenland- und Kretafans eine unbedingt zu empfehlende Seite. Meine Güte, liest dieser Hajo von Kracht viel. Da beneide ich ihn und freue mich um so mehr, dass er als Kenner Griechischer Literatur mein Büchlein als „Das Buch ist eine der kleinen Perlen, die man an völlig unerwarteter Stelle findet“ bezeichnet.

Mein neues Buch bei Google Buchsuche

Mai 1, 2008 um 7:19 pm | Veröffentlicht in Meine Bücher | 2 Kommentare
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Mein Buch „der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand“ ist jetzt bei →Google-Buchsuche verzeichnet. Dort können auch die ersten →zwanzig Seiten gelesen werden, außerdem kann man meine handgefertigte Kreta-Karte sehen. Auch über den Künstler Spiros in Matala kann man ein wenig in dem Buch erfahren.

Man jodelt nicht auf Kreta – Agnes Baltsa singt

April 20, 2008 um 7:42 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar
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Eine meiner Lieblings-CDs ist die mit griechischen Volksliedern, gesungen von Agnes Baltsa. Der Titel dieser CD ist: „Songs, my country taught me (Lieder meiner Heimat)“. Wenn man diese Lieder hört, kommt einem die österreichische Volksmusik arm vor, insbesonders die meiner engeren Heimat. Die Lieder meiner Heimat beschränken sich zum Großteil auf Worte wie „holladrio“ und „huiodriaho“. Die Melodien sind zwar schön, einen Inhalt gibt es aber nicht. Lieder mit Text setzen sich zu 90 Prozent aus den Worten zusammen: „Jaga, Dirndl, Berg, Gamserl, Wildschütz, Bua.“ Verbietet man in meiner Heimat das Wort „Dirndl“ und das Wort „Jaga“, hat man kein Lied mehr. Inhaltlich sind unsere Lieder meist auch ohne tieferes Gefühl, die Liebe beschränkt sich oft auf die Liebe zum Berg oder die Liebe zu irgend einem Blümchen, insbesonders zum Edelweiß. Ich kann das Wort „Edelweiß“ schon nicht mehr hören. Leider spiegelt sich in diesen Liedern die Gefühlsarmut der Bevölkerung des Salzkammergutes, wo die Menschen oft wirklich ein Edelweiß oder einen Berg mehr lieben als andere Menschen und der Abschuß einer Gämse mehr zählt als ein Kuss.

Hört man griechische Volkslieder, so taucht man in eine Gefühlswelt ein, deren Tiefe einen beinahe in Angst versetzt. Wo sonst singt man einen Text wie: „Wind, trockne meine Segel, nimm meine Tränen, nimm mein Herz. Ich kann die Einsamkeit nicht ertragen. Wohin bringst Du mich? Was denn willst Du von mir? Ich weiß doch, Du liebst mich.“ Oder: „Mit einem der Züge, die mitten in der Nacht abgefahren sind, ist meine Liebe entschwunden. Ich bin allein zurück geblieben. Ich brauche Deine Hand, um mich zu stützen, Deinen tröstenden Blick, Dein Lächeln, damit sich mein Herz wieder erwärmt.“ Nur langsam öffnet sich die griechische Seele dem Fremden. Aber hat sie das einmal getan, weiß man, warum die Griechen solche Volkslieder haben und nicht ununterbrochen Gämsen erschießen oder Edelweiß pflücken. In Verbindung mit wunderschönen Melodien und der Stimme von Agnes Baltsa zählen daher die Lieder auf dieser CD zu den schönsten, die ich je gehört habe. Ich hoffe, dass meiner Freundin ebenfalls diese Lieder gefallen, weil es mir unmöglich ist, ihr meine Zuneigung mit einem „Huiodrio“ zu erklären. In diesem Sinne erwarte ich eine Rückkehr des Zuges und verbleibe mit freundlichen Grüßen Ihr thewritingfranz.

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Alexis Sorbas

Januar 29, 2008 um 9:54 am | Veröffentlicht in Griechenland | Hinterlasse einen Kommentar
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Das sicherlich bekannteste Buch von Nikos Katzantzakis ist wohl Alexis Sorbas. Bekannt wurde es vor allem durch die Verfilmung mit Anthony Quinn in der Hauptrolle. Es ist dies einer meiner Lieblingsfilme. Dadurch wurde paradoxerweise Antony Quinn, ein Mexikaner, zum bekanntesten Griechen der Welt. Jeder, der diesen Film gesehen hat und an einen griechischen Mann denkt, hat das unrasierte schnauzbärtige Gesicht Antony Quinns vor Augen. Das Buch selbst beschreibt die Reise und den Aufenthalt eines jungen Engländers nach Kreta, wo er ein Bergwerk geerbt hat. Im Hafen von Piräus lernt er Alexis Sorbas kennen und stellt ihn an, um Erneuerungsarbeiten an der Mine durchzuführen. Unter der Aufsicht von Sorbas wird eine Lastenseilbahn auf einen Berg gebaut, die bei der ersten Testfahrt zusammenbricht. Das ganze Geld des jungen Engländers ist verbraucht, er besitzt nichts mehr, nur noch den Sirtaki, den er nach dem Zusammenbruch der Seilbahn mit Sorbas tanzt. Das ist im Großen und ganzen der Plot des Buches und des Films. Die Botschaft aber ist, dass das Leben  immer weitergeht und man  immer tanzen kann. In dem Plot aber verborgen sind viele einzelne Szenen und Nebenschauplätze in denen Sorbas mit seiner männlichen Vitaliät den jungen Engländer immer wieder beeindruckt, der erst langsam begreift, worum es im Leben geht. Sorbas selbst ist die pure Lebenslust und die pure Freude am Leben, mag er auch von noch so vielen Schickschalsschlägen getroffen werden. Liebe und Tod, Schmerz, Lust und Schönheit werden in dem Buch als gleichberechtigte Partner beschrieben, die man akzeptieren muss, wenn sie im Leben auftauchen. Wenn die Liebe kommt, muss man sie mit beiden Händen packen, wenn der Tod kommt, so ist er als Bestandteil des Lebens hinzunehmen. Nur Feiglinge laufen sowohl von der Liebe als auch vor dem Tod davon. Dies sind die Lehren, die uns der Autor beibringen will, wenn ich das Buch richtig gelesen habe. Doch Ratschläge lesen und sie befolgen sind zwei verschiedene Dinge. Ich habe immer noch verdammt viel Angst und schnelle Füße.

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Mein neues Buch

Januar 20, 2008 um 9:40 am | Veröffentlicht in Griechenland, Meine Bücher | Hinterlasse einen Kommentar
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Der Verkauf meines neuen Buches „Der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand“ läßt sich trotz winterlicher Temperaturen gut an, sogar auf Amazon. Offensichtlich läßt sich der Wunsch, wie ihn Goethe (glaub ich) so trefflich formulierte, „den Geist des Nordens mit der Schönheit des Südens zu verbinden“, auch im Winter nicht unterdrücken. Wobei ich mit dem Ausdruck „Schönheit des Südens“ sehr einverstanden bin, aber leichte Zweifel beim „Geist des Nordens“ habe.

Buchcover

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