Wann wird es endlich einmal Sommer

Juli 9, 2009 um 8:05 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 3 Kommentare
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Sommer am Hallstättersee

Sommer am Hallstättersee

Rudi Carell, schau oba. Nie hätte ich mir gedacht, dass mir ein Lied von ihm einfällt, von ihm, dem Showmaster mit holländischem Deutsch. Irgendwie war er auch witzig. Und wie passend ist zur Zeit sein Liedtitel „Wann wird es endlich einmal Sommer“. Oder hieß es „wieder Sommer“? Egal! Wir haben jedenfalls keinen Sommer. Heute ging ich mit Pullover spazieren. Und das im angeblichen Hochsommer. Ich bedaure die Touristen, die zum Wandern zu uns in den Urlaub kamen. Alternativprogramme, ausser Saufen, gibt es ja kaum. Hauptsache, die Wirte erhöhen ihre Preise noch immer. Ein kleiner Brauner kostet hier 2,10 Euro, serviert von einer grantigen Wirtin oder Kellnerin.  Das ist Nepp. Ich hoffe, die Wirte werden so gierig, dass bald alle Gäste ausbleiben.  Im Süden sind sie auch gierig, haben aber den Vorteil des sicheren schönen Wetters. Also ab in den Süden, und wenn es nur in meinen Träumen ist. Aber Vorsicht, nicht zu weit südlich träumen, in Feuerland ist es auch kalt.

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Mozart in Bad Goisern

Juli 8, 2009 um 9:38 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar
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Am Samstag werden unsere Mozartwochen in Goisern eröffnet, mit einem Konzert im Schloss Neuwildenstein. Auswendig weiß ich leider nicht, was gespielt wird. Aber ich freue mich auf alles, was ich von Mozart hören kann. Im Gemeindeamt von Goisern hängt eine Ahnentafel von Mozart, daraus geht hervor, dass er Vorfahren aus Goisern hatte. Ich behaupte daher stolz, dass Mozart eigentlich ein Goiserer war. Wenn man unseren Andachtsjodler mit Mozarts Ave Verum vergleicht, merkt man tatsächlich, woher Mozart stammt.

Michael Jackson lebt? Sicher!

Juli 8, 2009 um 9:23 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 11 Kommentare
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Die Trauerfeier für Michael Jackson war gestern OK. Ich habe ein fürchterliches Spektakel erwartet, die Feier lief aber geschmackvoll ab, wenn man bedenkt, was alles möglich gewesen wäre. Brook Shields Rede berührte mich, ihre Trauer war echt. Die Musikeinlagen passten zum Ereignis. Toll war die Abgeordnete Jackson-Lee aus Texas, die eine wunderbare, 15-minütige Rede ohne Manuskript hielt, ohne einmal auch nur Äh zu sagen. So etwas bringt kein Österreichischer Politiker zusammen. Ich war kein Anhänger von Jacksons Musik, obwohl mir der eine oder andere Song von ihm gefiel. Für mich ist noch immer Mozart der größte Musiker aller Zeiten. Merkwürdiges geht laut Zeitungsberichten mit dem Leichnahm von Jackson vor. Keiner weiß, wo er ist, wo er begraben werden soll. Daher gehe ich davon aus, dass Michael Jackson in Wahrheit noch lebt und jetzt auf einer kleinen Insel in der Karibik im Sand liegt, all seiner Sorgen entledigt. Elvis soll dort auch leben.

Du bist so weit weg von mir – Ab wann ist Musik Volksmusik?

März 27, 2009 um 9:57 pm | Veröffentlicht in Musik | 4 Kommentare
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Zufällig stieß ich im Internet wieder einmal auf Hubert von Goisern. Ich vermeide es, ihn im Internet zu suchen, das macht ihn zur virtuellen Person. Viel lieber ist es mir, ihn  selbst in Person in Bad Goisern manchmal zu sehen. Jedenfalls habe ich auf das Link gedrückt, auf dem sein Lied →„Du bist so weit, weit weg von mir“  auf Video gespeichert ist. Es ist ein wunderschönes Lied. Und weil ich mich vor kurzem mit meiner Familie über Volksmusik und die Definition von Volksmusik unterhalten habe, frage ich mich jetzt,  ist Huberts Lied Volksmusik? Nach der Definition, die ich gefunden habe, nicht. Danach ist Volksmusik nämlich Musik, die in einem abgegrenzten Gebiet seit langer Zeit auf die selbe Art und Weise gesungen wird. Ich möchte noch hinzufügen, vom Volk, also von Allen gesungen wird, wie es mit z.B. unseren Jodlern der Fall ist. D.h., fängt auf einer Almhütte einer einen Jodler an, der so einen exotischen Namen tragen kann, wie „Ihn Hansl seina“, fällt ein Großteil der Goiserer Almhüttengäste sofort mit ein und der Jodler wird mehrstimmig gesungen, ohne dass es dazu einer Verabredung bedarf. Auch Chöre, wie der „Männergesangsverein Bad Goisern“ singen diesen und andere Jodler bei Aufführungen oder danach in geselliger Runde.  Huberts Lieder singt nur er selbst. Noch habe ich niemanden gehört, der so ganz locker und einfach im Gastghaus z.B. das ebenfalls wunderschöne „Heastas nit, wia die Zeit vageht?“ gesungen hat. Auch Chöre haben dieses Lied nicht im Repertoir. Solange ein Lied aber nicht von unseren Chören gesungen wird oder von Menschen im Wirtshaus, womit ich nüchternen, schönen Gesang meine und nicht besoffenes Gegröhle, ist das Lied nicht als zur Volksmusik gehörend zu bezeichnen. Daher meine kühne Forderung an Hubert, dass er seine schönsten Lieder endlich frei geben möge. In unseren Herzen sind sie bereits. Sie gehören zu uns, wie da „Kuahmöha“, was als riesiges Kompliment gemeint ist. Dann wird daraus Volksmusik, in vielleicht so 10 oder 20  oder 50 Jahren. Ars longa, vita brevis.

Erika Dozsa

November 8, 2008 um 9:35 pm | Veröffentlicht in Allgemein, Bad Goisern | 7 Kommentare
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1996 kam →Erika Dozsa aus Ungarn nach Bad Goisern. Was sie zusammen mit ihrem Mann  ins innere Salzkammergut verschlagen hat, ist mir unbekannt. Sie ist Sängerin mit einer der besten Stimmen, die ich in der populären Musik jemals gehört habe. Zusammen mit ihrem Mann trat sie hauptsächlich beim Atzlinger, aber auch beim Moser auf und sang Schlager, zu der die Gäste tanzen konnten. Sie hatte sofort zahlreiche Verehrer, die sich nicht vorstellen konnten, dass eine Ausländerin sich dem Charme eines Goiserers entziehen könnte. Da hatten sie sich aber geschnitten, einen nach dem anderen ließ sie abblitzen, schließlich war sie ja verheiratet. Dieser Umstand zusammen mit dem, dass sie als Ungarin über eine Power, eine Durchschlagskraft verfügte, wie nur wenige Goiserinnen, führte dazu, dass sie von vielen Abgewiesenen als unsympathisch empfunden wurde. Wo kämen wir denn da hin, eine Ausländerin und lässt sich nichts gefallen?

 

Erika

Erika

Ich mag ihre Stimme sehr. Sie kann ca. 200 Lieder jederzeit auswendig singen und dies in mehreren Sprachen. Ganz erstaunt war ich aber dennoch, als ich sie einmal auch ein Lied von den Seern in unserem Dialekt singen hörte. Zum Original war da fast kein Unterschied mehr zu hören. Am besten gefällt sie mir, wenn sie italienisch singt. Dann vergleiche ich sie mit Gianna Nannini, so wild und erotisch klingt ihre Stimme.

 

Obwohl Erika eine äußerst zuvorkommende, nette und stets hilfsbereite Frau ist, eckte sie in Goisern doch manchmal leicht an, da sie nicht nur über ungeheure Power verfügt, sondern auch über außergewöhnliche Intelligenz wie ich sie bisher nur selten fand und über einen Sprachfluß, den kaum jemand unterbrechen kann. Noch dazu ist sie ausgesprochen hübsch. Diese Kombination, hohe Intelligenz, gutes Aussehen, musikalisches Talent und keine Scheu, sich durchzusetzen, machte Frauen schon immer verdächtig und bereitet Goiserern heute noch Schwierigkeiten. Hätten alle sie so akzeptiert, wie sie war, wäre sie für Goisern eine große Bereicherung gewesen.

 

Leider aber wurde sie nach ihrer Scheidung schwer krank. Und in dieser Situation trennten sich dann bei ihren Freunden Spreu von Weizen. Diejenigen, die sie wirklich mochten, blieben ihr auch weiterhin gute Freunde. In dieser Situation lernte ich sie vor einigen Jahren kennen. Sie machte eine sehr schwere Zeit durch und viele Menschen verachteten sie nur noch. Nur wenige dachten daran, dass auch sie einmal ein en Schicksalsschlag erleiden könnten, der sie an den Rand ihrer Existenz bringen würde. Mit Hilfe von Ärzten und viel Geduld gelang es mir aber, Erika durch diese schwere Zeit zu bringen. Damals schrieb ich für sie dieses Gedicht:

„Ihr Leben ist ein fürchterliches Ringen.

Nur wenige obsiegen –

ihr scheint es zu gelingen“.

Und mit viel Zähigkeit, Energie und Disziplin trug sie selbst zu ihrer Heilung bei und begann bald wieder zu arbeiten. Für keine Arbeit war sie sich zu schade, wurde jedoch von Arbeitgebern oft um ihren gerechten Lohn betrogen. Arbeitnehmer haben es nicht leicht in Zeiten, wo die Wirtschaft nicht extrem prosperiert und Ausländer werden dann besonders gerne ausgenützt.

 

Aber Erika überstand auch diese Zeit mit Bravour. Nicht zuletzt auch dank der Liebe ihres kleinen Hundes, der Maszat hieß. In Goisern war es ihr jedoch mittlerweile zu eng geworden. Und so übersiedelte sie voriges Jahr nach Gmunden, wo sie heute lebt. Als sie die Chance erhielt, sich in eine Schule für Restaurantfachleute einschreiben zu lassen, ergriff sie diese ohne zu zögern. Und innerhalb kürzester Zeit schloss sie ihre Ausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg ab und ist heute geprüfte Restaurantfachfrau. Die Lehrer haben sich über sie nur gewundert. So eine gute Schülerin hatten sie noch nie, wurde ihr gesagt. Wobei für mich besonders die Tatsache hervorzuheben ist, dass sie als Ungarin auch stets zu den Besten im Unterrichtsfach Deutsch und Kommunikation und politische Bildung zählte. Von 13 Fächern schloss sie 11 mit ausgezeichnetem, zwei mit gutem Erfolg ab.

 

Vor einigen Wochen war ich mit ihr beim Casting für Starmania. Meiner Meinung nach und auch der eines Kamerateams nach hatte sie von allen Teilnehmerinnen die beste Stimme. Gewünscht waren aber nur ganz junge Püppchen, und ein solches ist sie nun halt nicht. Jung ja, Püppchen nein. Wenn ich mir aber heute die Finalisten im Wettbewerb im Fernsehen anhöre, kann ich nur sagen, die hätte sie alle in Grund und Boden gesungen. Ich bin sicher, dass wir noch viel von ihr und ihrer Musik hören werden. Denn aufgeben, dieses Wort hat Erika nicht in ihrem Repertoire. Und daran könnten sich viele ein Beispiel nehmen.

Gstanzln, da Bua, des Dirndl, die Alm und die Liab in Bad Goisern

September 16, 2008 um 10:01 pm | Veröffentlicht in Allgemein, Bad Goisern | 5 Kommentare
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Anmerkungen zu Viezeilern und ihrer Bedeutung in unserer näheren Heimat

 

Irgendwann wird sie gefunden werden, die Höhle im Goiserertal, wo zur Steinzeit schon Mammutjäger hausten, die ihre Fellmützen mit Mammutbärten schmückten. Und in dieser Höhle wird man neben einem in den Felsen geritzten Mammut diese Schriftzeichen finden:

„Mammut, Ugudada,

Naga, da sudada,

Nogoro, go roro,

Jagr kogolo, do.”

Dies war das erste Gstanzl in meiner Heimat und wenn man es einst gefunden haben wird, steht fest, dass die Gstanzln die älteste, bis heute erhaltene, kulturelle Tradition sind, die wir in den Alpen kennen.

Übersetzt heißen obige Zeilen in etwa:

„A Mammut hob i daschlogn,

S’woa gonz schwa hoam zum trogn,

Nix gnutzt hot des Beten,

Ihn Jaga hots z’treten.“

 

Dieses Gstanzl wurde in der damaligen Mundart geschrieben, wie sie heute noch in der jeweiligen regionalen Mundart – goiserisch, gosauerisch, ausseerisch, ebenseerisch usw. – gedichtet, manchmal auch aufgeschrieben und vor allem gesungen werden. Von Generation zu Generation werden sie mündlich weitergegeben und beschreiben heute wie damals den Alltag der kleinen Leute in unseren Tälern. Beschrieben wird in ihnen und durch sie alles, was unser Leben ausmacht, Liebe und Verzweiflung, Trauer und Freude, Sehnsucht und Erfüllung, Leben und Tod und immer wieder die Sehnsucht nach dem Berg, dem Dirndl und dem Buam, deren romatischen Absichten die Obrigkeit in Form des Jägers oft durchkreuzen will. Meist aber bleiben er, der kleine Mann, und sie, die kleine Dirn, die Sieger, weil die Liab und die Sehnsucht und die Leidenschaft kann keiner aufhalten, wenn sie echt sind.

 

Was ist nun ein Gstanzl? Das Wort dürfte von italienisch stanza, die Strophe, abstammen. Die freie Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“ beschreibt diese Kunstform so: Gstanzln werden vielfach aus dem Stegreif gesungen, in der jeweiligen Mundart gedichtet und vorgetragen. Gute Gstanzlsinger können stundenlang vortragen, ohne sich zu wiederholen. Von der Dichtform her gesehen handelt es sich um Vierzeiler, die häufig in der Form abab oder aabb vorkommen, aber oft auch gar keinen Reim haben, wie die sogenannten Nonsensreime („In Emsee homs a Howossa ghobt, d’Fisch hom von de Bam owagsogt, fürchtet Euch nicht, oba fürchtet Euch nicht“). Musikalisch unterscheiden wir die dazugehörige Melodie des „Landlers“ im 2/4 Takt und des „Steirers“ im 8taktigen ¾ Takt. Die Ausseer kennen dazu auch noch die Melodie des „Waldhansls“ im Walzertakt. Getanzt wird zum Gesang der entsprechende Tanz, der Landler, der Steirer oder der Boarische, wozu bei uns noch die Pernecker Quadrille (Mit’n Kopf zom, mit’n Oasch zom) kommt. Man kann auch umgekehrt sagen, dass zum entsprechenden Tanz die entsprechende Melodie gesungen wird, samt den dazugehörigen Gstanzln. Der wissenschaftliche Überbegriff für das Gstanzl und Kollegen ist „Schnaderhüpfl“, ein Wort, das also auch Gsangl, Gsätzl (Niederösterreich), Stückln, Schnaderhackn (Bayern), Stieglhupfa (Salzburg) oder Lumpenliedli (Schweiz) umfasst.

 

Bis zum 19. Jhdt. dürften die Gstanzln nur mündlich weitergegeben worden sein. Denn schriftliche Aufzeichnungen der Texte sind erst ab diesem Zeitpunkt zu finden. Eine endgültige Aufzeichnung aller Gstanzln wird aber immer unmöglich sein, weil es erstens unzählig viele in unendlich vielen Variationen sind. Und weil zweitens das Gstanzl ein lebendes Kulturgut ist. Im Wandel der Zeit kommen auch heute immer noch neue Gstanzln zu den alten hinzu, neue Lebenssituationen, neue soziale Gegebenheiten und neue wirtschafliche Umstände beschreibend. Es ist eine sehr demokratische Gedichtform, ein jeder kann eine neue Strophe hinzufügen, unabhängig von Rang oder Namen, so wie man auch keinen Rang oder Namen verschonen musse. 

 

Ich habe in meiner Jugend meinen ersten Volkstanzkurs im Saal des katholischen Pfarrheimes gemacht. Gehalten wurde der Kurs vom großartigen Lois Neuper, ein Lehrer, wie man ihn sich beim Volkstanz nur wünschen kann. Er schaffte es auf unnachahmliche Weise, seine eigene Freude am Tanz auf uns zu übertragen und uns dafür zu begeistern, uns, die wir im Radio nur die Beatles und Stones hörten. Danke Lois! Du hast mir etwas Wunderschönes für mein ganzes Leben gegeben. Wie es beim Erlernen des Steirers so ist, muss man dazu auch die richtigen Gstanzln lernen. Das erste Gstanzl, das ich jemals sang, war „Jetzt schmeiß i mein Huat in Bo – und schwimm eam söwa no -, wei mi mei oida Schotz – a neama mog.“ Das ist eigentlich ein recht pessimistisches Gstanzl, das da ein verlassener Bua singt und das jene Lösung beschreibt, die der Goiserer leider oft für seine Probleme anwendet. Wohl an die tausend Mal habe ich diese Zeilen gesungen, an die tausend Mal dazu eine schöne Maid im Takt gedreht, mit ihr das „Fensterl“ und das „Busserl“ geformt und ca. 900 Mal habe ich danach meinen Hut in den Bach schmeißen müssen. Aber „kein Schweiß ohne Preis“, das war damals unser Motto und ist es hoffentlich für die Jugend von heute noch. Ich liebe es jederzeit in geselliger Runde Gstanzln zu singen, und zwischen den einzelnen Strophen nicht zu paschen, weil halt mein Rhythmusgefühl ein anderes ist, als das der Anderen. Und wenn man nicht paschen kann, sollte man es auch nicht tun, so macht man sich beliebter als umgekehrt und darf beim nächsten Mal wieder dabei sein.

 

Eines meiner Lieblingsgstanzln ist dieses: „I bin a lustiga Tonza – I tonz übaroi – Und in Kaisa sein Soi – Tonz i a no amoi“. Jawohl, das sind die richtigen Zeilen für einen Goiserer, der dem Kaiser nicht nur bei der Jagd die Stirn bietet, sondern auch beim Tanz, auf seinem, angeblich des Kaisers eigenem Grund. Und ich habe tatsächlich einmal in seinem Saal getanzt, in Wien, im Fasching, in der Hofburg. Ihr habt nichts versäumt. Sehr feun war es mit feunen Damen und Hörren und stinklangweilig. Ich ziehe jederzeit den Gesangsvereinsball in Goisern einem Ball in der Hofburg vor, obwohl – das Buffet war gratis und nicht schlecht. Aber mit Besenstielen kann man schlecht tanzen und die Differenz zwischen dem Humor der feunen Wiener und unserem – insbesondere im Fasching – möchte ich Klavierspielen können.

 

Bleibt noch die Frage offen, welche Gstanzln es denn nun gibt. Wie schon gesagt, Gstanzln gibt es für jedes Gefühl, wobei das Verliebtsein bevorzugt wird und für jede Alltagssituation, wo die Wilderei ein sehr prominentes Thema bildet. Eine gut verwendbare Einteilung habe ich in dem schönen Buch von Herbert Seiberl und Johanna Palme, „Gstanzln aus dem Salzkammergut – 730 Vierzeiler“ gefunden. Das Buch ist zwar auf die ausseer Volkskulturlandschaft abgestimmt, ist aber auch für Salzkammergütler diesseits des Pötschenpasses sehr nett und lehrreich zu lesen. Die Gstanzln, die ich nun zitiere und wenn nötig auf Goiserer Verhältnisse abwandle, stammen aus diesem Buch, eigentlich aber aus einer jahrhundertalten Überlieferung. Ich selber teile die Gstanzln anders ein als diese Autoren. Zum Beispiel in

1. schräge: Oba Goisan is a lustigs Toi – Still ruht der See. – Gestern homma Griaßnocka ghobt    – Fürchtet Euch nicht.

2. sozialkritische: An Hosn hob i gschossn – Und an zodatn Bock – Für mei Weib zu an Kidl – Und für mi zu an Rock. Offensichtlich war der Sänger so arm, dass er wildern gehen musste, um seine Familie zu kleiden.

Und an Schützn homs gfonga – Und i trau ma’s nit z’sogn – Der hot vorigs Joahr no – In Schulerpack trogn. Auch Kinder mussten durch Wildern schon zum Lebensunterhalt der Familie beitragen.

3. explicit sexuelle: s’Diandl in da Gosaumühl – Laßt in Buam, wonn er will. – Laßt in Buam übersteign – Über ihr Geign. Oder Daß im Woid finsta is – Mochn de Äst. – Und dass d’Fut koane Zähnd nit hot – Des is des best. In der Gosaumühl’ müssen wohl einst mehr Menschen gewohnt haben als heute und lustig muss es dort zugegangen sein. Schade darum. Im zweiten Gstanzl kommt die ewige Angst des Mannes vor der „Vagina Dentata“ zum Vorschein, vor der auch der mutigste Goiserer nicht verschont zu sein scheint. Da macht so ein Lied frei. Kraftvoll und voller Lebenslust sind diese Art von Gstanzln, welche von aktiven Menschen mit einer ungezwungenen Sexualität gesungen wurden. Heute sind sie im Wirtshaus schon fast verschwunden, zu groß war der Einfluß von braven christlichen Lehrern auf die „saubere“ Volksmusik. Wenn ich solche Leute manchmal treffe und spreche, denke ich mir, die vermehren sich durch einen Händedruck. Vielleicht sollten sie wieder mehr alte Weisen singen.

4. Wilderer, Gemsen, Jäger: Grauft hamma, Wildbrat gstohln – Mentscha g’liabt auf da Alm – Gams gschossn in Gebirg – Alles is probiert. Hier ist das männliche alpine Leben, wie es einst war, beschrieben. Raufen, schiessen, lieben – Hemingways gesamtes Werk in einen Vierzeiler verpackt. D’Jagern und d’Hund – Und die langen Stecka – Die kinnan ins kreizweis – In Bugl lecka. Wie es sich gehört für den kleinen Mann, keinen Respekt vor der Obrigkeit. Hätte er alle Vorschriften eingehalten, wären er und seine Familie wahrscheinlich verhungert. Heute habe ich ähnliche Strophen schon gehört, wo der Jaga und sein Hund durch die EU ersetzt werden.

5. Die Alm: s’Diandl in da Alm – tuat an Juhschroa, an halbn – Und den halbn tuat da Bua – Za da Hüttn herzua. Dort obn auf da Alm – Steht a greane Feichtn – Durt gengan die Buam – Zu da Sennarin beichtn. Die Alm, sie ist in den Gstanzln immer der Mittelpunkt des Gspusis, von der Liab, von der Zuneigung zwischen Bua und Dirndl, zwischen Wildschütz und Sennerin. Leider singt keiner etwas über das Elend, das die Sennerinnen befiel, wenn sie schwanger und allein gelassen wurden. Nicht nur vom Kaiser. Ohne Alm geht beim Gstanzlsingen gar nichts, sie ist ein Muss.

6.Ort gegen Ort: Ischla Buam rigelts enk – Goisara Buam prügln en -, nehman Eich d’Menscha weg – und es hobts an Dreck. Zahllose solche Gstanzln gibt es, die die ehemalige? Rivalität zwischen den einzelnen Orten des inneren Salzkammergutes aufzeigen. Manchmal vergleichbar mit dem Brunftschrei eines Hirsches, der den Gegner von der feschen begehrten Jungfer verscheuchen will.

7. Und über allem schwebt die Liebe:

Du broatoaschats Diandl – Di hab i so gern – Und i kinnt wegn dein Broatoasch – Glei a Häuslbrett werdn. Oba Diandl, du liabs – Wonnst du amoi stirbst – Wirst ma du amoi krank – Leb i a neama lang.

Schener Bua, liaba Bua – Kemma muasst überzua – kemma muaßt dann und wann – D’Zeit wird ma lang. Lustig is schon – Wann die Nachtigall singt – Aber lustiga noh – Bald mei rechta Bua kimmt. Wunderschön wird hier die Sehsucht beider Geschlechter nach den anderen beschrieben. Hunderte, wenn nicht tausende Gstanzln beschreiben diese Sehnsucht. Manchmal in zarten Worten, manchmal mit recht derben, aber immer von der wahren Liab getragen. Das gilt bis heute.

Und mir bleibt mir nur noch, eine Einladung zu unserer Landesausstellung in Bad Goisern auszusprechen:

Kehmts her do noch Goisan,

Unsa Ausstellung woat.

Und von enk zu uns her

Is nua a kurz’ Foahrt.

                                                                                                       

Ein Goiserer schiss auf Hitler und fiel in den Bach und andere Geschichten

September 3, 2008 um 7:18 pm | Veröffentlicht in Bad Goisern | Hinterlasse einen Kommentar
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Wiesinger, die Muhme und das Katzenbier

 

Der Großvater vom Wiesinger Fritz war Glasermeister. Wie jeder Glaserer staubte er Glasscheiben mit Kreide ein, auf dass sie sauber blieben, bis sie der Kunde abholte. Der Großvater aber missbrauchte den Kreidenstaub auf einer Glasscheibe im Fenster seines Geschäftes dazu, Geheimbotschaften zu hinterlassen. Wenn also auf dem Fenster in den Kreidestaub die Wort „bin bei Muhme“ oder nur das Wort „Muhme“ stand, dann wussten seine Freunde, dass er im Höplingerwirtshaus zu finden war, bei einer Halben Bier. In diesem Wirtshaus wurde das Bier von zwei Schwestern serviert. Eine von den beiden sah schon sehr schlecht. Die mitleidlosen Gäste nutzten diesen Umstand aus und sagten regelmäßig zu ihr, dass schon wieder diese elendige Katze am Tisch sitze, die sie wegtun solle. Worauf die arme Haut versuchte, die Katze mit einem Handschlag zu verjagen. Regelmäßig aber traf sie einen Bierkrug, weil eine Katze, die war nicht am Tisch.

 

 

Auf Hitler scheißen und den Kaiser mit Trommelschlägel schlagen

 

Die Goiserer nahmen und nehmen auch heute noch Politiker nicht ganz ernst. Das hat sich Gott sei Dank auch in der unseligen Nazizeit so gehalten. Vor der Partei und vor dem hohen Politiker da oben, kam immer noch der Goiserer. Und doch konnte man Zwängen nicht immer ganz ausweichen, dann versuchte man zumindest einen Kompromiss, der den Zwang etwas entzwängte und das Ereignis doch noch zu einem erträglichen Ergebnis für die Beteiligten führte. Dies wurde mir jedenfalls berichtet.

 

So trug es sich im Jahre 1942 zu, dass der Großvater vom Wiesinger Fritz im Wirtshaus saß und bei Bier und Schnaps laut darüber räsonierte, dass bald ein Enkel ins Haus stünde und die Familie könne sich über den zu gebenden Namen nicht einig werden. Er selber, als Kaisertreuer, sei halt schon für so einen schönen Namen wie Franz oder Josef, aber damit habe er sich bisher noch nicht durchgesetzt. Da kam von einem der auch am Tisch Sitzenden der Vorschlag, in Zeiten wie diesen solle man sich doch an nordische Namen halten, Adolf und  Hermann wären zum Beispiel durchaus angebrachte Namen. Bei dieser Zumutung und unter Alkoholeinfluß explodierte der Großvater. „Wie wir unsere Enkel nennen, ist immer noch unsere Sache“, brüllte er, “und im Übrigen: Auf Deinen Hitler scheiß ich“. Das waren mutige Worte zu dieser Zeit, überhaupt im vollen Wirtshaus ausgesprochen. Und so kam wie das Amen im Gebet eine Anzeige zum Goiserer NSDAP-Ortsgruppenleiter. Dieser war Ernst Wiesinger, der Cousin vom Großvater. Dieser musste in seiner Funktion natürlich die Anzeige gegen seinen kaisertreuen Cousin entgegennehmen. Bei Most wurde die Angelegenheit zwischen den beiden Verwandten besprochen. „Alles was recht ist, Josef,“ sagte Ernst ernst, „aber auf Hitler darfst nicht scheißen. Du zahlst deshalb 30 Reichsmark Strafe.“ Es scheint eine milde Strafe gewesen sein, für das angedrohte Fäkalienattentat auf den Dings, den Dings, den Führer. Um sich zu versöhnen gingen die Cousins nach dem Gespräch zum Weberberger, dem heutigen Hotel Bahnhof bzw. noch heutiger dem Goisererhof. Dort wurde weitergesoffen. Zwischen Goisererhof und Ernst Wiesingers Haus fließt das „Ballinabacherl“. Ein schmaler, tiefer Bach voller Schlamm, über den ein schmales Brückerl, wahrscheinlich nur ein Brett führte. Es war Winter und der Schnee lag hoch, so konnte man dieses Brett nur schlecht sehen, insbesondere, wenn durch Bier der Blick schon etwas getrübt war. Und so kam es, wie es kommen musste, der Nazi und der Kaisertreue fielen – der eine die Geschichte nachholend, der andere die Geschichte vorauslebend – gemeinsam in den Bach. Da sie an dieser Stelle nicht mehr herauskamen, gingen sie im Bach bis nach Hause. Demokraten können heute keine in den Bach fallen, nicht weil sie nicht trinken, sonder weil der Bach verschwunden ist. Wahrscheinlich wurde er überdacht. Irgendwo muss er aber noch in den Mühlbach münden.

 

Der kaisertreue Großvater vom schon erwähnten Fritz, Josef Wiesinger, spielte auch bei der Bürgermusik mit. Jeden 1. Mai rückte und rückt noch heute diese Musik aus und zog und zieht laut spielend schon in aller Herrgottsfrüh durch Goisern. Dem Kaiseranhänger Josef passte dies aber gar nicht, war der 1. Mai doch eine Feier der Roten. Deshalb marschierte er am 1. Mai nie mit der Musik mit und lag um 6 Uhr früh noch schlafend in seinem Bett. Dies wiederum ärgerte den Hammerschmied Franz, der bei der Bürgermusik die Trommel schlug. Er verließ deshalb immer am 1. Mai den Zug der Musiker, wenn er beim Wiesingerhaus vorbeikam, betrat das Haus durch die nie abgesperrte Haustür, schlich sich in des Josef Schlafzimmer, zog diesem den Tuchent weg und schlug ihm mit den Trommelschlägel fest auf den Hintern. Ob der Josef zurückschlug, ist mir nicht bekannt.

Gstanzln und Rap, ist das das Gleiche?

August 10, 2008 um 8:40 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 1 Kommentar
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Ich soll einen Artikel über Gstanzln schreiben, für eine Zeitung. Und im Internet fand ich den Vergleich von Gstanzln mit Rap. Kann man die beiden wirklich vergleichen?

Gstanzln an die/den Geliebte/n

August 6, 2008 um 12:06 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 5 Kommentare
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Superseite gefunden, mit der man liebe Botschaften mit Musik und Bild und Gstanzl schreiben kann http://www.volkstanz.at/Gstanzln/Karten/Karte01.asp

Was machen Pfeifen auf der Alm?

Juli 30, 2008 um 9:33 am | Veröffentlicht in Bad Goisern | 1 Kommentar
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Am 15. August findet der alljährliche Pfeifertag statt – diesmal auf der Rossmoosalm in Bad Goisern

 

Da Herrgott kann nit weit sein,

Da müasst i mi irrn.

Na, er sitzt mittn drinn

Und tuat dirigiern.

Soweit das offizielle Gedicht. Ich aber singe:

Wonn i zum tonzn geh,

tuat ma mei Fuaß nit weh.

Wonn i oaweitn muaß,

is gonz aus mit mein Fuaß.

 

Die Zeilen dieses kleinen Gedichtes könnte man als Motto für den kommenden Pfeifertag verwenden, so gut passen diese Worte dazu. Wenn man vom Pfeifertag oder von den Pfeifern spricht, dann meint man im Salzkammergut den Tag der „Seitlpfeifen“ oder die „Seitlpfeifer“.  Die „Seitlpfeife“ ist eine Querflöte aus Holz, ein kleines aber feines Instrument, es ist quasi unverwüstlich, sodass man es überall hin mitnehmen kann. So mancher Sommerfrischler wird erstaunt gewesen sein, wenn im Gasthaus oder auf der Alm plötzlich einige Goiserer in die Innentasche ihres grünen Rockes griffen, eine Seitlpfeife herauszogen und einfach aus der Freude am Beisammensein und der Freude an der Musik plötzlich am Stammtisch zu spielen begannen. Das gibt es in dieser  Form wohl wirklich nur noch im Salzkammergut, unorganisiertes, echtes Brauchtum. Die Seitlpfeife in ihrer heutigen Form ist seit dem Mittelalter unverändert geblieben. Aus ihr lässt sich viel herausholen, am beliebtesten sind Märsche, Steirer, Landler, wozu sich trefflich das Tanzbein schwingen lässt, und Jodler.

 

Gegründet wurden die Pfeifertage  im Jahr 1925 vom damaligen Bergmeister der Salinen in Bad Aussee Leopold Khals.

 

Damals gab es nur mehr wenige Pfeifer im Salzkammergut und das Spiel mit den Schwegel- bzw. Seitelpfeifen drohte auszusterben. So kam Leopold Khals auf die Idee, einen Pfeifertag abzuhalten, wo sich alle Pfeifer, Trommler und Maultrommler einfinden sollten um das vorhandene Liedgut zu pflegen.

 

Das geschah am 15. August 1925 auf der Blaa-Alm in Altaussee. Ca. 15 Pfeifer trafen sich zum ersten Pfeifertag. Hier wurde festgelegt, dass fortan der Pfeifertag jedes Jahr, immer am 15. August an einem, das Jahr zuvor festgelegten Treffpunkt im Salzkammergut (Oberösterreich, Salzburg oder Steiermark) staffinden sollte.

Jeder Pfeifer sollte versuchen, junge Pfeifer anzulernen und zum Pfeifertag mitzubringen. So wuchs im Laufe der Zeit die Zahl der „Seitlpfeifer“ stetig an.

Im Jahr 1929 wurde die erste Radioübertragung vom Pfeifertag durchgeführt.

 

Nach einer Unterbrechung durch den 2. Weltkrieg von 1939 bis 1945 begannen die Pfeifertage wieder in Bad Ischl auf der Hoisenradalm und werden seit dieser Zeit jedes Jahr auf einer anderen Alm im Salzkammergut durchgeführt.

 

Um die ursprüngliche Tradition der Pfeifertage aufrecht zu erhalten, wurde im Sinne des Gründers der Pfeifertage, folgender Modus gefunden: „Bis 12 Uhr Mittags dürfen keine anderen Instrumente als Trommeln, Pfeifen und Maultrommeln erklingen. Erst nachdem um 12 Uhr der nächste Pfeifertag (in Form eines Gedichtes) verkündet wurde, darf auch mit anderen Instrumenten gespielt werden.“

 

Der Beginn des Pfeifertages ist bereits der frühe Morgen (ca. 7 Uhr). Nach und nach trudeln die Pfeifergruppen ein, ein ungezwungenes freies Spielen beginnt. Jeder sucht sich einen Platz nach Lust und Laune. Es gibt kein fixes Programm. Echtes Brauchtum braucht kein Programm, es organisiert sich von selbst. Wenn man echte, unverfälschte Freude am alten Brauch, an der echten Volksmusik und am Tanz  – und damit auch am Leben an sich – miterlebt haben will, muss man einmal beim Pfeifertag dabei gewesen sein.

 

Am 15. August 2008 wird der Pfeifertag auf der Bad Goiserer Rossmoosalm im Zuge der Landesausstellung „geigen, gwand & goiserer“ stattfinden. Die Gelegenheit, auch diese Landesausstellung im Schloss Wildenstein zu besuchen, sollte man – und Frau – sich nicht entgehen lassen.

 

Ab 8 Uhr gibt es einen Shuttledienst bis zum Berghotel Predigstuhl

1. vom Marktplatz  von Bad Goisern

2. vom Parkplatz beim Hofer-Markt

Vom Berghotel Predigstuhl ist die Rossmoosalm zu Fuß auf einem gut befestigten Wanderweg gemütlich in ca. 20 Minuten zu erreichen.

 

Parkmöglichkeiten gibt es in Bad Goisern kostenlos :

hinter dem Gemeindeamt

beim Landesausstellungsgebäude Schloss Neuwildenstein

beim Hofer-Markt

auf kleineren Parkflächen, die über das gesamte Ortsgebiet verteilt sind

 

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