Helmut Zilk und Dagmar Koller auf Hydra

Oktober 27, 2008 um 10:44 pm | Veröffentlicht in Allgemein | 12 Kommentare
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Vor ein paar Tagen ist Helmut Zilk, der ehemalige Bürgermeister von Wien gestorben. Das tut mir leid, er war schon irgendwie einzigartig in der österreichischen Politik und Medienlandschaft. Und in seiner Dagmar hatte er wohl eine kongeniale Partnerin gefunden. Sollte sie jemals diese Zeilen lesen, so drücke ich ihr hier mein Beileid aus. An mich wird sie sich nicht mehr erinnern. Ich aber erinnere mich an eine nette Begegnung mit dem Ehepaar Zilk – Koller.

 

Nach einer Reise mit Segelschiff und Fähren von Korfu nach Patras, von dort mit dem Bus quer durch den Peloponnes und von dort wieder mit der Fähre, war ich vor einigen Jahren auf Hydra angekommen. Irgendwann hatte mir meine griechische Freundin diese Insel empfohlen und ich hatte die Insel lieb gewonnen, sodass ich sie immer wieder gerne besuchte.

 

Hydra liegt südlich von Athen und ist mit der Fähre, die auf Tragflügeln dahingleitet, in – wie wir zu sagen pflegten – zwei bis drei Ouzo zu erreichen. Umgerechnet sind das ca. eineinhalb Stunden. Es ist eine ruhige Insel, Autos gibt es dort nicht. Nur ein alter Lastwagen sammelt jeden Morgen den Müll im Hafen ein. An Wochenenden wird sie auch gerne von Athenern besucht, so wie die Wiener am Wochenende zum Neusiedlersee fahren. Früh morgens sieht man schon Maler in den engen Gassen in Hydra sitzen und die zauberhafte Umgebung auf Papier und Leinwand festhalten. Abends ist es mir schon passiert, dass jemand das Fenster öffnete, sein Radio war laut aufgedreht und der ganze Hafen war mit Pavarottis „Nessun dorma“ erfüllt. Und jeder freute sich darüber. Die Besucher der kleinen Hafenstadt sind international, da Hydra ein ausgesprochen beliebter Hafen für die zahllosen Segelboote und Yachten aus aller Herren Länder ist, welche die Ägäis im Sommer durchqueren. Auf dieser Insel geht es mir gut.

 

Ich war also auf Hydra angekommen. Ein Zimmer war schnell gefunden und ich nützte den Vormittag zu einem Kaffe im Hafen. Dieser ist von gemütlichen Kaffeehäusern und Restaurants umrahmt. Ich setzte mich an einen Tisch ganz nahe am Wasser bekam meinen Kaffe serviert und begann das mitgenommene Buch zu lesen. Ich kann mich noch erinnern, ich hatte auf die Reise Thomas Mann’s „Der Zauberberg“ mitgenommen. Warum, weiß ich nicht mehr, die Lektüre passte jedenfalls nicht zur meditereanen Landschaft und Stimmung. Aber da ich es nun mithatte und niemanden zum Reden, las ich es mangels morgendlicher Alternative.

 

Als ich mich in der griechischen Morgensonne und bei leichtem Wellengeplätscher durch die schweizer Winterlandschaft des Buches samt seinen lungenkranken Protagonisten kämpfte, nahm ich nebenbei wahr, wie sich mir Personen näherten. Ich blickte auf. Es waren zwei, ein Mann und eine Frau. Bei dem Mann fiel mir auf, dass er eine seiner Hände eingebunden hatte und sie in einer Schlinge trug. Als ich die Frau anblickte, ihre schlanke Figur mit den ewig langen Beinen und ihr strahlendes Lächeln sah, schoss es mir durch den Kopf: „Jessas, die Koller, da kann das daneben nur der Zilk sein.“ Die Beiden waren bis auf eine Meter an meinen Tisch herangekommen, beachteten mich aber nicht, ihr Interesse galt dem Meer. „Guten morgen Herr Bürgermeister sagte ich, guten morgen Frau Koller“. „Guten Morgen“, brummte da Zilk in seinem unverkennbaren Bass, wer sind denn Sie?“ „Ich bin der Franz K. aus Goisern“ gab ich gerne Auskunft. Dagmar Koller hatte inzwischen den Titel meines Buches gelesen. „Sie lesen hier den Zauberberg?“, war sie erstaunt. Offensichtlich dachten aber die Beiden, ein Typ, der Thomas Mann liest, könne ein so übler Bursche nicht sein und baten mich höflich, ob sie an meinem Tisch Platz nehmen dürften. Gerne lud ich sie ein, sich zu mir zu setzen.

Nachdem auch das Paar Zilk-Koller je eine Tasse Kaffe erhalten hatte, entwickelte sich eine nette, freundliche und interessante Unterhaltung zwischen uns. Helmut Zilk erzählte mir, sie hätten eine Freundin aus Wien auf Hydra. Diese wäre vor einigen Jahren ausgewandert und hätte hier ein kleines Lebensmittelgeschäft – „dieses da hinten“ – übernommen. Und seither würden er und seine Frau regelmäßig nach Hydra kommen, um hier einige Tage zu verbringen und um die alte Freundin zu besuchen. Nach einer halben Stunde standen die Beiden wieder auf und verabschiedeten sich von mir. Ich blieb wieder allein mit meinem Buch. Die weiteren Tage auf Hydra waren wunderschön, ich schloss nette Bekanntschaften und kam während dieser Tage nicht mehr zum Lesen.

 

Was mich diese Begegnung so unvergesslich bleiben ließ, fragen Sie. Es ist der Umstand, dass sich ein Paar, das sich sicherlich auch vom Bürgermeister von Athen oder anderen Prominenten oder Reichen zu einem Urlaub in Griechenland hätte einladen lassen können, sich dafür entschied, den Urlaub auf einer kleinen Insel zu verbringen, um eine Freundin zu besuchen, die nichts als einen kleinen Lebensmittelladen hatte. Und das finde ich unübertrefflich großartig.

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Eine goiserer Badehose wird auch in Paris nicht fallen gelassen

Oktober 21, 2008 um 5:42 pm | Veröffentlicht in Bad Goisern | Hinterlasse einen Kommentar
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„Einmal in meinem Leben will ich die große Welt sehen“, sagte Franz – ein anderer Franz, nicht der Autor dieser Zeilen – „ich kaufe mir ein Interrailticket und fahre quer durch Europa“. Franz war damals 20 Jahre alt und hatte Paris noch nicht gesehen. Und so war es nur natürlich, dass auf seiner Europareise eine seiner Stationen diese schöne Stadt an der Seine war. „Pass auf, wenn du nach Paris kommst“, hatte man ihn gewarnt, „dort versteht man kein Goiserisch, dort sind nur Ausländer.“ Franz glaubte dies jedoch nicht, weil überall, wo er bisher war, in Herndl, in St. Agatha, in Posern, in Lasern und sogar in der Gosau hatte man ihn verstanden. Warum also nicht auch in Paris? Und so fuhr er los mit der Eisenbahn. Über Anzenau, Lauffen, Bad Ischl, Attnang-Puchheim in die weite Welt. „Weit abgelegen ist die Welt schon“, dachte er manchmal auf seiner Reise. Aber schließlich erreichte er doch Paris.

 

Als er an einem Samstag in einem der internationalen Bahnhöfe in Paris ankam und den Zug verließ, war es mitten in der Nacht. Hotel hatte er keines gebucht und so entschloss er sich, die Nacht gleich auf dem Bahnhof zu verbringen, in der Früh im Bahnhofrestaurant zu frühstücken und dann Paris zu erobern. Unter anderem wollte er unbedingt den Eiffelturm sehen, der sollte noch höher sein, als einer der Kirchtürme in Goisern. Und das Kaufhaus Lafayette sollte noch größer sein als der Konsum in Goisern, einfach unvorstellbar. Im Wartesaal zog er sich aus bis auf die Badehose und eine dünne Jacke mit Kapuze. So legte er sich in den Schlafsack, den er auf dem Boden ausgebreitet hatte bettete sein Haupt auf seinen Rucksack und schlief ruhig und voller Freude auf den kommenden Tag ein. „Bitte lieber Gott, mach, dass der Eiffelturm wirklich größer ist als einer der Kirchtürme in Goisern und lass mich eine fesche, nicht allzu große Pariserin kennen lernen, die mich lieb hat“, betete er noch bevor ihn Morpheus Arme umfingen.

 

Als er am nächsten Tag, einem nasskalten Sonntag, aufwachte, rieb er sich fest die Augen und wusste zuerst gar nicht wo er war. Er blickte um sich und sah viele andere, die im noch im Schlafsack schliefen und in verschiedenen Sprachen schnarchten. Als er das Schild sah „Bienvenu in Paris“, erinnerte er sich, er war in Paris. Er kroch aus dem Schlafsack und wollte in seine Hose schlüpfen. Aber die war nicht da. Er suchte unter dem Schlafsack, da war sie nicht, er suchte an allen Seiten des Schlafsackes, da war sie nicht, er suchte im Rucksack, der Rucksack war vollkommen leer. „Ich bin ausgeraubt, bestohlen“, schoss es ihm durch den Kopf. Schnell fuhr seine rechte Hand unter seine Jacke. Gott sei Dank, der Reisebeutel, den er um den Hals gehängt hatte und der sein Geld und seinen Pass enthielt, war noch da. Da stand er also mitten im Wartesaal, barfuss in Badehose und Jacke, mit einem leeren Rucksack, etwas Geld und einem Schlafsack.

 

Franz, ein ewiger Optimist, freute sich. „Endlich ein Abenteuer“, so sprach er zu sich. „Will einmal sehen, wie man Paris in der Badehose erlebt“. Er packte seinen Schlafsack in den Rucksack und marschierte munter los. Und das Glück war ihm hold. Im Schalterraum standen seine Cowboystiefel einsam und verlassen herum. Sie waren dem Dieb wohl zu klein gewesen und er hatte sie weggestellt. Franz schlüpfte hinein und war zufrieden. Weil Paris barfuss zu durchmessen, das wäre doch recht anstrengend und schmerzhaft für die Füße gewesen.

 

Sein nächster Gedanke war, eine Hose zu kaufen. Er schritt hinaus aus dem Bahnhof und hinein ins Paris der Kaufhäuser und Modegeschäfte. Leider musste er feststellen, dass auch in Frankreich die Geschäfte am Sonntag geschlossen waren. Und so marschierte er von Strasse zu Strasse, von Geschäft zu Geschäft, bis hin zu Champs Elysées. Aber auch dort waren nur die Kaffeehäuser offen. Als er sich in eines dieser Kaffeehäuser begab, lässig, mit Badehose und Stiefeln bekleidet, sahen ihn sogar die an vieles gewöhnte Pariser erstaunt an, sagten aber nichts. Ein hübscher junger Mann sprach ihn an und Franz verstand ihn nicht. Aber er konnte ihm mit Händen und Füssen und mit Gesichtsmimik erklären, dass er bestohlen worden sei und dringend eine Hose suche. Der junge Mann bedeutete ihm ebenfalls mit Gebärden, er könne ihm helfen. Franz solle nur mit ihm nach Hause kommen, dort würde er ihm eine Hose schenken. Die Wohnung des Franzosen war nicht weit weg und so folgte ihm Franz gerne in seiner hübschen, kleinen Badehose. Seine Cowboystiefel klapperten auf dem Asphalt wie Stöckelschuhe.

 

Als sie in der Wohnung angekommen waren, gab der junge Mann seine wahren Absichten zu erkennen. Voller Hoffnung war er. Was sollte er auch denn von einem anderen jungen Mann denken, der in einer knapp sitzenden Badehose und Stiefeln durch die Pariser Straßen schlenderte, als dass er auf Männerbekanntschaft aus war. Jetzt bereute Franz es sehr, nicht mit Goisererschuhen vom Steflitsch gereist zu sein. Weil Nägel an den Schuhen, die hätten vielleicht doch seine Heterosexualität hervorgehoben. Und ein Hut mit Gamsbart hätte auch nicht geschadet, weil mit so einem Hut bleibt man auch in Badehose immer noch ein „richtiger Mann“. So aber war er den eindeutigen Interessen seines Franzosen ausgeliefert, der nun versuchte, zärtlich zu werden. Franz entschlüpfte ihm und lief um das Bett, das im Zimmer stand. Der Franzose hinterher. Franz wurde immer schneller und sein Verehrer auch. Dieser wurde durch das Rennen um das Bett immer wilder und begehrte nach jeder Umrundung des Bettes Franz mehr, dessen knackigen Po in der Badehose er bei dieser wilden Jagd stets vor sich hatte. Schließlich konnte Franz nicht mehr. Er blieb stehen und streckte dem jungen Mann aus Frankreich voller Verzweiflung die geballten Fäuste entgegen. Diese Geste ist international und eindeutig. Boxen wollte der Franzose nicht und so gab er sein Liebeswerben auf.

 

Keuchend einigten sich die beiden auf eine weiße Hose aus dem Schrank des schönen jungen Mannes und Franz zahlte 50 Francs dafür. Dann verließ er das Haus seines Verehrers und sah sich fröhlich pfeifend Paris zwei Tage lang an. Er reiste anschließend mit der Bahn noch durch andere Länder, wobei er aber wie ein Haftelmacher auf seine Hose aufpasste. Noch so ein Liebesabenteuer wollte er nicht erleben, da war ihm eine resche Goiserin schon lieber.

 

Heute ist Franz ein angesehener Geschäftsmann in Bad Goisern und verkauft unter anderem auch Hosen. In einem Geheimfach in einem seiner Schränke bewahrt er aber die weiße Pariser Hose auf. Und oft steht er nachts auf , nimmt diese Hose aus ihrem Versteck, denkt wehmütig zurück an das schöne Paris, an seinen Lauf um das Bett und fällt dann auf seine Knie um Gott zu danken, dass er ihm damals seine Unschuld bewahren ließ und in Goisern zur schönen Zenzi führte, die ihn am liebsten ohne Badehose mag.

 

 

Bundespräsident in Goisern

August 21, 2008 um 3:38 pm | Veröffentlicht in Bad Goisern | 4 Kommentare
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Bundespräsident Dr. Heinz Fischer…

Bereits zum zweitenmal suchte Bundespräsident Fischer Ruhe und Entspannung in Bad Goisern am Hallstättersee und der traumhaften Bergwelt in und um Goisern.Bei der Jela-Huettn, Roßmoosalm
Bei wunderbar (wanderbarem) Wetter begleiteten  Vizebürgermeister Fritz Pomberger, Erich Rastl (Naturfreunde Obmann) und Herbert Ellmer den Bundespräsidenten bei seiner Wanderung auf die Hütteneck-Alm.
Nach der Auffahrt mit dem PKW zum Gasthof Predigstuhl, führte der erste Abschnitt der Wanderung in die Rossmoosalm, wo auf der Terrasse der „Jela Hütte“ bereits die erste kleine Rast auf dem Programm stand. Gestärkt machte man sich auf den Weg durch den imposant anmutenden Felssturz weiter Richtung Hütteneck. Am höchsten Punkt, Auf der Hütteneck-Alm mit Helga Zeppetzauerangekommen wurde bei herrlicher Sicht auf den Dachstein eine Mittagsrast eingelegt.
Gestärkt mit Köstlichkeiten aus der Hüttenküche ging die Wanderung weiter zur Halleralm,wo der gelungene Tag seinen Ausklang fand.

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Die Kastanienlinde oder Als ich einmal einen Ferienjob hatte

Juni 28, 2008 um 11:03 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar
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Als ich einmal einen Ferienjob hatte, arbeitete ich in Kaernten auf einem Bauernhof. Der Bauernhof stand in Pubersdorf bei Poggersdorf. Freunde von mir hatten ihn um wenig Geld gekauft und bauten das Hauptgebaeude von den Grundmauern weg neu auf. Alles alternativ natuerlich. Vorher haben wir das alte Haus bis auf die Grundmauern abgerissen. Mit mir arbeitete der Michi aus Wien. Der Michi war recht stark, so wie ich und wir haben sehr viel gearbeitet und das Haus wuchs und wuchs. Auf dem Bauernhof, in einem Nebengebaeude haben wir auch gewohnt. Jeder hat sich im Stadl ein eigenes Zimmer gemauert.
 

Am Abend, nach der Arbeit sind der Michi und ich immer zum Lindenwirt auf ein Bier oder mehr gegangen. Das Bier war das Blattlbier und hat gut geschmeckt. Der Lindenwirt war gar keine richtiger Wirt sonder nur ein Haus mit einer Bank heraussen. Auf der sind wir gesessen. Wenn wir dann laut gerufen haben, ist ein ganz alter Mann herausgehinkt und hat uns Bier in Flaschen gebracht. Weil er so langsam gehinkt ist, haben wir immer schon das naechste Bier bestellen muessen, wenn wir vom frisch gebrachten den zweiten Zug gemacht haben.Wir haben ihn Lindenwirt genannt, weil vor dem Haus stand ein riesiger Baum, der Schatten spendete. Wenn wir dann angesoffen waren, dann haben der Michi und ich gesungen und die paar Einheimischen auch. Das waren sogenannte Kaerntner, waehrend der Michi ein Wiener war und ich ein Oberoesterreicher.Wir haben uns aber vertragen. Nur einmal hat einer der ganz angesoffen war, dem Michi eine geschmiert. Warum weiss ich aber nicht mehr. Wir haben am naechsten Tag eh nichts mehr davon gewusst, aber jemand hat es uns erzaehlt. Wenn dann die Stimmung am Hoehepunkt war, haben wir Kaerntner Lieder gesungen, die sind alle in Moll und fuerchterlich traurig. Bedrueckt schwankten wir daher nach dem Singen nach Hause auf den Bauernhof. Am Ende von den Ferien hat mir dann jemand gesagt, dass die Linde ein Kastanienbaum ist. So war das mit meinem Ferienjob in Kaernten.

Franz

→Georg hat das →Zitat von der Kastanienlinde →weltberühmt gemacht.

Landesausstellung Bad Goisern – bereits 61 000 Besucher

Mai 29, 2008 um 6:40 pm | Veröffentlicht in Bad Goisern | 2 Kommentare
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Die Goiserer Landesausstellung entwickelt sich zu einem Riesenerfolg. Mehr als 60 000 Besucher in einem Monat! – Nein, stimmt noch nicht, ich wollte nur die Ischler schrecken. Aber kommen werden sie schon, an  die 100 000 im Sommer. Schliesslich haben wir die hübschesten und klügsten Führerinnen durch die Ausstellung. Derzeit läuft es phantastisch.

Spiros von Matala

Mai 17, 2008 um 2:02 pm | Veröffentlicht in Griechenland, Meine Bücher | 6 Kommentare
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Hier ist er,  wie er leibt und lebt und redet: →Spiros, der Maler, Philosoph, Dichter, Koch und Musiker. Der netteste Mensch von Matala, dem ich in meinem Buch →“Der Öleusweg“ ein Denkmal setzte. Er brachte mir bei, nur noch Olivenöl zu verwenden. Leider habe ich im Buch seinen Namen falsch geschrieben, falsch Paganakis, richtig Panagakis (hoffe ich). Sorry Spiros.

Geschichten rund ums Mittelmeer

Mai 17, 2008 um 12:54 pm | Veröffentlicht in Bücher sind zum Lesen da | Hinterlasse einen Kommentar
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„Geschichten rund ums Mittelmeer, Griechenland, Türkei, Zypern, Malta“, so heißt das Buch, das ich soeben am Flohmarkt erwarb. Der Untertitel: „Auf den Spuren der Dichter“. Gesammelt und herausgegeben wurden die  Geschichten von einem Manfred Barthel im Bastei-Lübbe Verlag. So leicht kann man es sich machen. Man sammelt Geschichten von Homer über Henry Miller und Lawrence Durell, bis hin zu Karl May und gibt sie als Buch heraus. Gute Idee! Da der Einband des Buches in Griechenland-Weiss-und-Blau gehalten  und mit den Windmühlen von Mykonos geschmückt ist, greift man als Grecophiler (schreibt man das so?) automatisch zu. Und da Barthel tatsächlich aus den verschiedensten Bücher wunderschöne Stellen aussuchte, liest man es auch gerne. Mein Liebling in dem Buch ist Henry Miller, aus dessen „Der Koloss von Maroussi“ zitiert wird. Witzig und klug finde ich den Ausschnitt aus dem „Alexis Sorbas“ in dem Sorbas erklärt, wie er sich die Erschaffung des Menschen vorstellt. Gott hatte niemanden, der ihn verehrte und so formte er aus Erde einen kleinen Menschen, legte ihn in die Sonne und sah nach sieben Tagen, dass er ein Schwein geschaffen hatte, das auf den Hinterfüßen stehen kann.  Gott aber irrte sich, es war ein Mensch. Und als Gott dies schlussendlich doch erkannte, streckte er dem Menschen die Hand entgegen, damit er sie küsse. Der Mensch aber sagte zu ihm:“Platz da, Alter, und lass mich vorbei.“ Ich denke, da hat sich bisher nichts geändert. Resumee: Ein Buch für den Urlaub am Mittelmeer.

Aufnahme in die kleine Kretabibliothek

Mai 3, 2008 um 10:08 pm | Veröffentlicht in Meine Bücher | 3 Kommentare
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Das ist eine Freude. Mein Buch wurde in die →kleine Kretabibliothek aufgenommen. Das ist für Griechenland- und Kretafans eine unbedingt zu empfehlende Seite. Meine Güte, liest dieser Hajo von Kracht viel. Da beneide ich ihn und freue mich um so mehr, dass er als Kenner Griechischer Literatur mein Büchlein als „Das Buch ist eine der kleinen Perlen, die man an völlig unerwarteter Stelle findet“ bezeichnet.

Mein neues Buch bei Google Buchsuche

Mai 1, 2008 um 7:19 pm | Veröffentlicht in Meine Bücher | 2 Kommentare
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Mein Buch „der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand“ ist jetzt bei →Google-Buchsuche verzeichnet. Dort können auch die ersten →zwanzig Seiten gelesen werden, außerdem kann man meine handgefertigte Kreta-Karte sehen. Auch über den Künstler Spiros in Matala kann man ein wenig in dem Buch erfahren.

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